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Das durch innerliche Kriege bedrängte Teutschland : von deren ersten Ursprung hergeleitet, und historisch beschrieben, auch mit dazu gehörigen Land-Karten und Plans erläutert / von C. F. v. d. H.
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1762.

Gehen beyRheinbergüber denRhein.

Besejen Ele-ve und ver-lassen es den4. wieder.

Belagern

Wesel.

Tressen beyCloster Cam-pen.

Wesel wird«Ntsejl.

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in der Nacht den zo. Sept. und den i. Oet. bey Weinbergden Rhein paffirt, man hatte aber Französischer Seils dagegenbereite die nöthigen Maaß-Regelen genommen, um nicht über-fallen zu werden, der Marquis de Castries war schon mit 2002.Mann gegen Cölln gerükt; Nichts destowemger hatte sich derErb-Prinzvon Braunschwrig am 1. Oet. der Stadt Eleveunvermutket bemächtiget, und daselbst einige 122. Mann Fran-zosen zu Kriegsgefangnen gemacht, am 4. Oct. verliessen dieMurren die Stadt Eleve wieder, und stetigen würklich anWesel zu belagern, allein sie fanden daselbst einen starken Wi-derstand , doch harte der Erb' Prinz von Braunschweig denSncctirs von 2. Trieri-chen Regimentern verhindert, daß sel-bige wieder zuruk gehen musten. Am 10. Oct. kam cS beyCloster Meer zu eitlem scharfen Scharmüzel. In der Nachtvom i i. bis den 12. Oct. brachen io.bis 12002. Mann Fran-zosen von Düsseldorf und Reis nach Wesel auf, den is.Morgens zwischen und 4. Uhr wurde der linke Flügel derFranzosen von den Hannoveranern bey alten Campen plözltchüberfallen, so daß sie anfangs in Unordnung geriethen, undzurük weichen musten, allein sie zögert von ihrem rechten Flü-gel eiligst Verstärkung an sich, hierauf kam es zu einem Haupt-Treffen, wobey beyderseits mit der grasten Tapferkeit bisNachts i i. Uhr beyde Theile einander den Sieg streitig mach-ten, allein um halb 12. Uhr musten die Mmten denen Fran-zosen das Schlachtfeld und einen völligen Sieg überlassen. DieEngelländer hatten sonderlich stark dabey gelitten. Beygefüg-ter Plan erläutert das Mehrere von dieser Schlacht. Diefolgen dieses Sieges roarur, daß die Franzosen hierdurchWesel zu Hülfe kommen konnten, so daß die Miirten dieBelagerung aufheben musten. Sie giengen mit grossen Ver-lust über den Rhein znrük, und der Marquis de Castries nahmrvlirrlich sein Haupt-Quartier zu Wesel.

. , Wir wenden nnS hier wieder zur Neichs-Armee, welchesrch m ihren Unternehmungen hervor that; Der Herzog von

Wär-

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