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Das durch innerliche Kriege bedrängte Teutschland : von deren ersten Ursprung hergeleitet, und historisch beschrieben, auch mit dazu gehörigen Land-Karten und Plans erläutert / von C. F. v. d. H.
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,76°. wundste Preußen wurde daselbst em Lazareth angelegt. DieKayserl. Haupt-Arinee stund am iNov. bey Planen , und diePreußen bey Wilsdrnf; Der König hatte in den Treffen beyToraau selbst eine Contusion an der Brust bekommen. DiePreußen machten schon wieder Miene an Dresden zu wollen siebemächtigten sich am 15. Nov. des Dorfs Cötta, woraus manihre Absicht auf die Friedrichsftadt erkennen konnte; Aber dieKayserl. Armee hatte einige Verstärkungen an sich gezogen, undwar beständig auf guter Hut. Der Gen. Maquiere stund mit4OOo. Mann bey Dippoldiswalde, um Böhmen zu deken. Eswar so gar Preußischer Seits an Dresden die Aufforderung ge-Dir Prrvssm allein die Antwort war nicht nach den Wunsch des-

kcnauf nigs ausgefallen, da er nun über dieses in dasigeu Gegenden we-nig Vortheilbaftes an sich sahe, so war er am 18. Nov. mit seinerArmee aufgebrochen, und über Kesselsdorf nach Nossen mar-schirt. Die Reichs-Armee marschirte ins Vogtländische, undhatte ihr Haupt-Quartier bereits zu Hof, es liesse sich sowohl bey der Kayserl. als Preußischen Armee zu den Winter-Quartieren an. Die Preußische Armee hatte würklich schonzu contoniren angefangen, sie stund mit den rechten Flügel imErzgebürge, und mit dem linken an Meisten. Die Kayserl.Königl. Armee that hierauf ein gleiches , und bezog die Camy-nirungen um Dresden herum. In Schlesien und Böhmen wares aber noch nicht so ruhig; Der Gen. Golze gieng nah umSchweidniz herum, und schien eine Absicht aufLandshutzuhaben. Worauf der Gen. Laudvn nach Warte marschirt umDen Feind aufzusuchen, da er sich aber hernach gegen Schweid-niz zurük zog. Der Gen. Daun wäre nun würklich nach Wie»abgegangen , und am 2. Der. daselbst angelanget. Der Königvon Preußen wäre am 24. Nov. von Meisten nach Leipzig ab-gereiset Der Gen. Haddik führte dermahlen das Interims-Commando bey der Reichs-Armee, weil sich der Prinz vonZweybrük im Carlsbad befand. Die Stadt Freyberg war mitPreußischen Trouppen unter den Gen. Hülsen beftzt; DiePreußischen Commissarien trieben überall wo sie hin kamen iuSachsen die strengesten Contributiouen ein, und vermöge einerOrdre de dato Missenden 15. Nov. musten die Land-Leute

SowohlKaysnl. alsPreussischeTrouppenbeziehen dieCaittonb

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