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t 7 60. sich -so fort in ideuen Traktaten seines Herrn Groß-Vaters mitseinen Alliirten zn beharren, also blieben die Sachen m ihren al-Französische ten Stand. Die Französische dWinter-Quartiere waren nunWinter- auch rEiltrt; Göttittgen Ivllte ihr Granz-Plaz gegen Hamio,Quartiere, yxr seyn , und ansehnlich bevesttget werden; Der Herr Mar-schall von Broglio war zu dem Ende daselbst angekommen, dieWerker zu besichtigen. Die Alliirten campirten noch einigeMeilen von Wesel zwischen Borken und Dorsten, dasHaupt-Quartier war zu Ovelqünne, un-dderErb-Prinz stundzu Klein Rekum, der Prinz Xavier aber befand sich jezo zu Göt-tingen. Die Cantonirungs-Quartiere der Franzosen erstrektensich von Düsseldorf bis aufdie Höheilvon Eleve, dieses dauertebis zum 8 ten Nov. da der Marschall von Broglio für gut befandein ^.ger aufdem rechten Rhein Ufer zwischen Dorsten und We-sel aussteken zu lassen, welches die Trouppen des Herrn Mar-quis de Castries beziehen musten, dieses geschah um den Erb-Prinzen von Braunschweig von dortiger Gegend abzuhalten;Der übrige Theil der Französischen Armee stund im Lager beyCassel, die Renterey aber cantonirte, um in Nothfall bey derHand zu ftyn. Das Corps der Alliirten Armee unter demPrinz Ferdinand stund an den Ufer der Dimel, 12000. Mannaber waren zur Verstärkung des Gen. Wangenheim abgegan-gen ; Am aasten Nov. wurden die Volonteurs von St. Victorvon einen Alliirten Corps 2200. Mann stark bey Zierenbergüberfallen, und 'genöthiget sich zurük zu ziehen. Es hatte übri-gens kein Ansehen mehr, daß der Herzog Ferdinand dieses Jahrpaqne neig- "Och was Wichtiges unternehmen werde. Wesel war in sehrte sich zum stUten Stand, und konnte eine ernsthafte Belagerung aushal-Echiuß. tcn, die Besazunq war stark, ein starker Vorrath in der Stadt,und der Commandant Msr. de Castellar war ein tapferer Mann,übrigens waren die weisen Verfügungen des MarschalenvonBroguo so beschaffen, daß die Franzosen nicht fürchteten vondenen Alliirten überraschet zu werden. Der Herr von Mont-fort , so zu Heydemunden eommandirte, war mit einigen seinerLeute aufgebrochen, um die Bewegungen der Feindein dasigeu-^"^"^I^nosciren, wobey er sz. Gemeine und z. Han-noverische Offieier zu Gefangenen machte. Verschiedene Alliirte
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