Vorrede. 17
geschehen) sich, ohne meinen Antrag, offeriert hat, den Verlag §re- zu besor-gen: Als bin ich dadurch bewogen worden, diese neue verbesserte und vermehrteAuflage, dem.kndljLo zum besten, ans Licht zu stellen. Und da, bey so gestaltenSachen, die Nothwendigkeit erfordert, den Unterscheid, zwischen der 'Kesselischenund meiner Läicion, der Kürtze nach, in etwas anzuzeigen; So beruhet derselbevornehmlich darinnen:
«) Daß zwar meine Herausgabe mit der Kesselischen in kormalidns starck,in macerialidus aber nur darinnen äifferiret: daß i) in meiner viel mehrere Tx-xerimema ekemica A plr^liea Ae. zu finden sind; Und daß 2) der 115 ns rneäi-co-LlnrurAiLus samt demllln Leeonomieo, mecallurZieo, überall beygefü-get worden ist. Daß
rZ) Hr. v. Kessel seine Läicion mit vielen überflüßigen^ 11 e§Ltis HuÄorum»^llorrüs, Lenüiren und langen Oieenribus, usc^ne aäk^Lnleom, accumnliret,und dadurch das Werck, durchs grosse Qvart-Bande, welche 39 Alphabethebe-lragen, nicht nur kostbahr, sondern auch eckelhafftim Durchlesen gemachthat:Dargegen ich mir, in meiner Herausgabe, der Kürze so viel möglich beflissen unddie überflüßigen ^lle§atasowohl als auch ^.mbLZes, unnöthige Schulfragen,xeripacecische Grillen und andere /Ulorria weggelassen, davor aber eine Lkre-ffomardiam erwehlet, und lauter Kealia rraÄiret, jedoch aber auch so viel Kano-nes xl^lieas beygebracht habe, als die Nothdurfft derer Sachen erfordert hat,so: daß dieses Werck in einem beqvemen Qvart-Bande, mit feinem Pappier undleserlichen Littern, hiermit wiederum xnblieirt worden ist.
7) Daß Herr V. Kessel zwar die meisten von meinen Zusätzen, in seiner mehr-besagten Täinon, weggelassen: Dennoch aber ein gut Theil dererselben darein zumischen beliebet: da er doch versprochen hat nur allein Neumannische Arbeit dar-zustellen. Und
F) Daß derselbe nicht nur mancherley Unrichtigkeiten und Fehler in dieser sei»ner Ausgabe angebracht, sondern auch, überdies, den ersten Theil des ersten Ban-des vor Neumannische Arbeit fälschlich ausgegeben, und darinnen mancherleyLoncraäiÄiones in ^.cheAo angebracht und Hrn. O« NeuMLNNM dieserwe-gen comraäicirt hat: z. E. Da Hr. Neumann, an vielen Orten, mit unum-stößlichen Beweisgründen veriiiciret hat, daß die Feuer-Theilchen keine Schwe-re in denen Cörpern, sondern vielmehr, durch ihre Lxrenlivn, eine Leichtigkeitcauürten: So hat Hr, Kessel im besagten ersten Theile des ersten Bandes xa§.
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