ZO2 6s 8Ll!dus ^.IkLÜno-VolatilibuZ.
daraus eine l'rgnspoluion, und Verwandelung aus einem in das andere; Man mußauch ferner hierbey erwegen: Daß Die Öles emp^revinsrica, von einigen wohlriechen-den subjecris, insonderheit welche in veMlariorre zuerst übergehen, zE. vomlVlolcbo,2iberdo, 6ummi smmonigco, (rglbano, Len^os öcc. etwas ipecik^ues von ihrenäubjecris noch behalten; Dann ist ferner zu «-emsr^viren: Daß die iglis volsciligperlAnirloaem zuletzt, per Uurrefgetionem aber zuerst gehen: wenn sie aber recriliciretwerden, nachgehends eines sowohl als das andere gleich flüchtig ist. Der Unterscheidöepsnäirer davon: Bey einem Lubjecro, so purrelciret, formiret sich schon das lgl vc>.Isrile währender kurrefgerlon, und äergckiret sich auch nach gerade, so, daß es nur aufdie geringste Wärme wartet, um sich vollkommen von seinen haltenden Theilen loßzuma-chen: Bey einem trockenen Lubjecro aber, gehet auf keine Weise eine Präparationvor-her, so da vermögend wäre, das Salz zu formiren: also, da die Warme nichts vor sichfindet loß zu machen, so ist sie denen ^ubjecris vielmehr nachtheilig, sinkemahlen sie dirFeuchtigkeit vorhero wegtreibet, und die Lellulss verschliesset, daß also nicht ein einigerGran zu bekommen seyn würde: dahero es alsdann auf eine andere Art anzugreiffen,und mit Feuer korcicer und gleichsam erst zum Ruß gebraten werden muß, da es sichdann nicht länger halten kan, sondern sblolure loßgehen muß: Dahero geschiehet esdann, daß indiesir Präpararion, öckoäo lAnirionls, das lgl volgrile zuletzt gehet.
Nun komme ich aufdie Herfürbringung selbst, was' nun diejenigen iglig ui-inos,anbetrifft, so per Uurrskscrionern gemacht werden, so stellet man Die la^uickg so bloßan laue Oerter und läst sie faulen, die lucculenten Kräuter und Blumen werden eben-falls an sich selbst, doch zusammen gepresset, hingesetzet: So ihnen aber Feuchtigkeit feh-let, so besprengt man sie mit Wasser, und setzet sie an einen warmen Ort. Die trocke-nen Sachen werden klein gemacht und- mit Wasser benetzt. Die Zeit der Uurrekacrioaist unterschiedlich: Ist das §ubjeLwm naß, so braucht man darzu wenige Zeit: istsabervhlicht und von einer harten Dexrur. so gebraucht man schon mehrere Zeit: Das besteMerckmahl ist, wenn es anfangt volatilisch zu riechen, da man dann gleich destillirmmuß, fonsten, weil es sehr leicht ist, verfliegt es bald, daß man sodann wenig oder garkein Salz erhält, wobey auch zugleich das ol. empyrevmgricnm ckettruiret wird undzugleich verlohren gehet. Der eintzige Urin ist das §ubjscrum, von welchem man einenziemlichen Theil -r^-rum öi. lai volglile per purrefgcrioriem machen kan. Der frischeUrin giebt auch etwas, aber nur sehr wenig lgl volgrile : Denn man findet, daß das vielelal eommuoe, welches, wenn es sich mit andern verdaulichen Speisen vermischt, imDurchgehen etwas pmrelciret, wovon denn der wenige -H-lDlug herkommt.
Bey der Destillation des purrel'cirten Urins, braucht man nur die allergelindesteHitze, sowohl das Uebersteigen zu verhüten, als auch, weil das Salz fonsten leicht verstiegt.
Der lVlockus, wie die trockenen Sachen, moäo IZnirinrüs, destillim werden, istoben schon angeführet, und auch bekannt genung. Auch habe oben schon gezeiget, wiedie §epgrslion und UecriKcgrion, nach der vellillgtion, anzustellen, und was vor ln-Urumerug zu der besten Ugünirung am bequemsten seyn; Irem, wie man sie zum lgleLoomache, und das kgl volgrile mir einem gllvgli 6xo wieder davon 5epgrire, wovon wirdas beste aus dem lZle volgrili Aco haben, dessen sich alle Lb)mici, als des reinesten, be-dienen, die andern aber fahren lassen, und ist auch meines Erachtens dieses eintzige in^leäiemg genung: es sey denn, daß einer oder der andere von demj Oleo empz rev-
marico