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noch mit ossenbahr öhlichten und zur b'sbri^ue des H-lKali anderseits benöthigten Theslen begabt sind.
e) Man nehme ferner eine Q-vantität eines solchen frischen Krautes, welches äl'or-äinsirs pfleget ein gut Theil Kalis slkgli 6xi zu geben, man wiege die Qvantität accu-rat in zwey Theile, trockene und verbrenne die eine Helffte, ebxivire ferner, nach gemei-ner Art, das Kai sli^u 6xum daraus, und verwahre es, nachdem man es vorher gewo-gen ; die andere Helffte aber stelle man hin zur kurrefsLkion, und gehe damit gebührendum, daß es durch und durch ausfaule, destillire es alsdenn, so bekommet man, wie be-'kannt, einen kpirirum urmolum, ein 8al volgcile, und Oieum empxrevmaricum:Man sehe aber nachgehends zu, wie viel das Ueüäuum nunmehro Kai alkali üxum ge-be, es wird gewiß, ohngeachtet man es mit der grössesten prsecaucion auslauget, sehrwenig, in Vergleichung der ersten Helffte, auch öffters gar nichts geben: Die ksitonist wiederum klar, weil das zum fixen iäl alcali erforderte lal aciäum undoleum, wäh-render UurreksKion, sich meramorpliobret hat, theils zum läle volaM oder kpiricuurinoso geworden, theils auch, und zwar meistens, das Oehl, in Substanh und Formeines Oehls, äeltillauöo sich davon geschieden.
k) Man nehme einen blossen §uccum eirri, welcher zwar offenbahr ein Hlsciäum,dabey aber sehr wenig öhlichte, oder voin krincipio iuüammabili äspeuciirende Theilehat: Man nehme dessen ein gut Theil 20. zc>. oder mehr (^vsrr, evaponre das Wässe-rige davon, insiMre es also, verbrenne und elixivire es, so wird man schon die Entste-hung des lslis alcglino-üxi gewahr werden.
Z) Am meisten und handgreiflichsten sehen wir es am larmro oder dessen Crystal-len selbsten, welche, wie Jedermann weiß, nichts anders, als ein mit vielen öhlichtenTheilen versehenes lal aciäum ausmachen: weizn nun diese beyde hierinnen zusammenverhandene Haupt-Stücke, nemlich das isl sciäum und Oleum, durch das hiezu benö-ihigte Instrument, das Feuer, mit einander gebraten oder verbrennet werden, so wirdaus dem Rückständigen kein offenbahres lkl sciäum mehr, dagegen aber wohl das vonneuem entstandene täl slcgü Kxum, und zwar häufig, zu erlangen seyn; Und so ist esmit allen §ubje<Uis zu äemonitriren.
Daß aber auch das olcöseWesen gar vieles dazucornriduiret, ist unter andern ausverschiedenen OemonUrglioriibus (so ich anführen könnte, wenn ich nicht mit Fleiß evi-nrte, bey dieser Sache allzuweirläufftig zu seyn,) auch aus diesem eintzigen, Jedermannleicht in die Augen fallendem, Umstände abzunehmen, wenn man z.E. 4. Pfund getrock-nete Wermuth nimmt, solche iucineriret, und von demlckxivic» das lsl üxum sammlet,so bekommt man praerer proprer 2. und eine halbe Untze lglis slcall 6xi. Nun nehmeman von eben derselben Wermuch wiederum 4. Pfund, zerhacke und zerschneide sie, ex-rrabire alsdenn mit einem Kpiriru Vini reäkiücgrillimo, so lange sich nur der SpiritusririSiret, das oleöse, bituminöse oder resmöfe Wesen, so wird man zwar das meiste, je-doch nicht alles und jedes darinnen Hafftende, Inüammabilische heraus bekommen; esbleibt indessen aber alles lälwische darinnen. Man trockene hierauf die Remsnenr, ver-brenne es, lauge das Salz heraus, und wiege es, so wird, statt obgedachrer 2. und einerhalben Untze, anjezo nur i. Untze Salz zu sehen seyn: Wodurch abermahls handgreif-lich das nöthig- gewesene bey der ersten Verbrennung gebliebene und mit eingebrarene,»deshalb zur grossem kroporcivn des lalis slcalino-kxi conrribuixende, bey der lehrern
Gegen-