466 Vorbmcht äs ReZno VsAStadili.
Wir haben Mit verschiedenen Verdis, k'Ioribus,b'olUs>l4Fms, Sorricibus, IHiM-bus, 8vminlbus, Lzlismls, Oummaribus, Qummi-Keünis, ^acr^mis, LgcLts, Vilcls,I^Isnng, OMs, b1u5cis, 8uccis, auch einigen klgnris üibmsrims, kun^is, ^aZrsepo-ris L^c. zu thun ; Endlich auch mit verschiedenen Dingen, welche einiger maßen als ge-künstelte anzusehen sind, dergleichen beym kchliAme, o^ro, ^loe, Zpiritu Vinl, Igrca.ro, lerrs Lsrectiu, 8gpone, ^ceco, Esmpkora, Onerlbus clavellaris <§cc. vorkom-men werden: indem solche in Aporhecken als 8implicis eonüäeriret werden, und indes-sen doch ckymice bearbeitet werden können: worzu ich auch einige, welche von Vege-tabilien milciret sind, und nicht von Menschen, sondern Thieren gemacht und fabrüimwerden, rechne, als Honig, Wachs, Oummi lbgLLL öcc. Wobey nur noch so vielzu erinnern finde: Daß alle Ve^ersbilis zu rechter Zeit zu colligiren, behörig zu trocknenund zum Gebrauch recht anzuwenden seyn, auch daß man z. E. nicht ein getrocknetesKraut zu diesem oder jenem kr^pgraro nehme, worzu ein grünes frisches erfordert wird,oder diß und jenes vor ein anders lubttimire.
Die vornehmsten Operanones cb^mlLL allhier find Lolurio, prsecipiratlo, Iliss»i5-lario, Llixlvatio, Lxkrs5klo, Deckilirrio, OiAelklo, I^crrnenrario, LoÄlo öcc.
Zwar muß ich noch erinnern, daß die bloßen pl-L-psrma cli^micg vom
gantzen keZno vebsrabili wenig seyn, worunter vornehmlich 8pirikus Vini, ^cerum,und 8glia slkallL stxa als Dinge zn rechnen sind, welche in ^onstäergclon zu ziehen,und welche alle z. aus einem eintzigen Dinge, nehmlich denen Wein-Beeren zu machensind, so, daß ich aus denen Wein-Beeren alle ünLke so genannten chymische prgepsrgrLvom K.SANO vLAervbili machen wollte: Allein diese Einschranckung will ich nicht auf diechymisch-pharmacevtische?roopgrsra äc ^leäicgmema exronäiret wissen, noch verstandenhaben: Denn da bleibt es gewiß, daß daSKe^num ve^ersbile das fürnehmste kebnumrueäicamerirolbm sey, doch nicht das eintzige. Einige geben vor: Weil das keAnumve^ewbils die meisten Ltculems gäbe, die Lstmlema aber dem Menschen das Leben er-hielten, und sich der menschlichen Natur freundlich bezeugten, hingegen die Mnerglialiereroben, unverdaulich, unfreundlich und schädlich sich bezeugeten : So sollte man auchdieses in kde^arcl des menschlichen Zustandes wahrnehmen, und keine Medicin öminerglt machen, indem solche giffcig waren; Ja einige gehen so weit, daß sie noch dar-zu sagen: Weit die Lbymici meistens ihre k^psrgrs und bäsäicgmenrg e ke^nc» mi-nersli machten, so waren solche schädlich und verbannlich: Allem das ist höchst limpslund unrecht raisonirck Denn
Erstlich können sie nicht in Aenere sagen: Die kliculenr-, kämen bloß nurökeZaoveZstabili, die VeAergbiliv erhielten dem Menschen das Leben, und wären der menschli-chen Natur freundlich rc. Denn wer lebet doch wohl vom Lupborbio. eicum, <^um-mi Ourc^, Oplo, liltutz, olcismo, von Harzen? re. Wer nähret sich wohl e l^ebnormimsli vom Fisch-Bein, Horn, Wolle, Spanischen Fliegen? rc. und doch sind alle der-gleichen Dinge VeAerZbilig und ^nimslig; Gleichwie sie nun das nicht behaupten kön-nen, daß alles L ke^no veFewbili gegessen und gerruncken werden könne, sondern nureiniges: also sollten sie
2 ) auch dieses vom lie^rro minergli gedencken, und so siel tüvmplgi/snce, auchoh-ne Information, haben, daß der kleäicus keine Steine noch giffnnäßige Dinge einge-hen werde;
z) Sind