k. IV. DeHeFNO 6ap. XXVII. Oe8ale ^mmoniacc». HZ9
lergebräuchlichsten ist, so habe es auch hieher rsngiren und dessen nur allein gedenckenwollen.
Zn der (ÜKirurFie ist die ^yua cserules im Gebrauch, da man nemlich pulveri-firten Salmiac, ungelöschten Kalck und Wasser untereinander gerühret, über Nacht lang,in einem kupffernen oder meßingen Becken stehen lässet, solches hernach coliret oder 61-rriret: Es darff aber kein meßing-oder kupffern Geschirre seyn, sondern kan auch in ei-nem gläsernen oder erdenen ja zinnern, bleyern und eisernen geschehen, wenn zu der Mix-tur- nur etliche Stückchen Kupffer- Bleche oder andere reine Kupffer-Abgänge oder et-was Grünspahn gethan werden, und dienet hierbey zu wissen: daß die blaue Farbe nichtvom gantzen lale smmoniaco, sondern bloß vomurinoio volscili, als welches durchdie Beymischung des Kalcks loßgehet und etwas vom Kupffer lolviret, herkommet: daaber vom Wasser zugleich eine 8olmio des völligen Salmiacs geschiehet und bey demBlau-Wasser also auch viel Salmiac in seiner gantzen klixrion zugegen ist, so habe ichseben in diese Oasse bringen und allhier davon erwehnen wollen.
Die übrigen prsepsrsta, als l'inÄura Harris lVI^nücbti, LleAuar. snri-ssbrilLund was ich vorhin gemeldet oder sonsten noch könnte gemeldet werden, dazu nemlich dasik! smmoniacum in seinem gantzen klixro kommet, sind weit weniger im Gebrauch, o-der aber sie stehen ausführlich beschrieben, wie sie zu machen und was dabey zu obtervi-ren vorkommen möchte, deshalb wir uns dabey nicht länger aufhalten wollen.
II. In der zweyten Oaüe derer krTparatorum ialis arnmonlaci kommen diejenigenfür, welche hauptsächlich vom inZreäienreglcalico oder vom Parts urinostr-volalili lalissmmoniaci 6spen6iren. Man wird sich noch zu erinnern belieben, wie ich oben gefa-sst , daß diß jnAk-e6ieri8 den größten und meisten Theil in der Proportion bey der klix-rion des lalis smmoniaci betrage, welchemnach ich auch Ursache habe hiermit den An-fang zu machen und solchen parcem conltirurivam dem andern, ich meyne dein ^ciclc»lslts vorzuziehen, oder den geringeren dem vornehmsten zu poltponiren: Ich habe hierzu,ausserdem, noch 2 . andere Beweg-Ursachen:
1 ) Weil das urinolum noch als der Anhang vom XeZno snimsli zu conlickeri-ren stehet, also eher abgehandelt werden muß, ehe man an die mineralischen Sachen ge-langet; und
2 ) Weil dieser pars conliirmlva am allermeisten und vorzüglichsten gebrauchet, jadas mehreste Salmiac fast dieserhalb alleine nur zum Gebrauch gezogen wird: pars sei-6a hingegen schon in weit weniger OonLäerarion kommet, und zur Noth gantz und gaeentbehret werden könnte, weil man sich dessen aus denen dreyerley Sorten vom8alscom-muni bedienen kan.
Eigentlich, ist dieser jetzt vorzunehmende Theil ein §al alksli volskile oder ein 8alvolstile urinoium, ein 8al volarils ke^ni animalis» so wie es im gemeinen Salmiacvorhanden, wenn nicht alles, doch gröstentheils ein 8al volarils Grinse oder auch vomge-meldten animalischen Ruße, zum theil ein 8sl volakile 8rercoris.
Es ist d-lL: dieser pars constiruriva 8al:s smmoniaci, der beliebten Ordimng we-gen, in Oapirs 6s 8slibu8 volarilibus urinolis liccis ?. H. pa§. zo;. lsa^v» Jnglei-chen sind diejenigen Präparats 8alj8gmmoniaci, welche lud korms licjujcks vorkommen,nemlich die Lnsgesammke 8xiritus lalis smmonisci , in Lspüe äe Lpiriubus urinoÜL
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