k. V. Oe ReZno M'nerüli, Oap.XXVT OeX'icro. IZ8)
etlichen Jahren wiedervon neuen salpeterich wird, und auch von neuen wiederkan elixivl-ree werden; Dann kommt die
Dritte Arbeit, nehmlich das läxivium wird gelinde evsporlrer, äe5pum:ret, undwenn es die rechte Oonültenr hat, endlich, als die
Vierte Operation, cryllalliliret: Das nicht krystallisiere wird immer weiter, wieein ander Saltz, zum crystallisiren cvsporiret, oder! auf die Salpeter-Erde hinzugegossen,oder zu letzte, wenn gar nichts mehr daraus anschießen will, unter den Nahmen von Heck-Lauge, Mutter-Lauge, oder Salpeter-Mutter, zur Verfertigung der IVlgAnebX alba?, ver-wahret , als wovon ich zu seinerZeir auch handeln werde. An vielen Orten können siemit der einmahligen Auslaugung keinen iubUgmiellen Salpeter gewinnen, sondern siewerden obliZiret das lOxivium von neuen über frische Vässer voll von Mengsahl zugichsen, und es also stärcker zumachen.
Sie haben gemeiniglich zwey Proben , ob die Lauge zum Crystallisiren starck genugist, so wohl nach der Laruracioli als auch Lonückenr, nehmlich:
i) Daß die Salpeter-Lauge auf kalten Eisen sogleich gestarren, und sich anhattenmuß,wenn der Salpeter imSude ist; und 2 ) daß solch erkaltetes auf einer glühenden Koh-le ziemlich hurtig wegbrennet:
Endlich crystallisiret sich alles, und die Crystallen werden von der anklebenden Feich»tigkeitgerrocknet, so ist der Salpeter fertig.
Das allerschlimmste ist, daß auf denen wenigsten Salpeter-Hütten vollkommen rei-ner Salpeter gemacher oder gewonnen wird , sondern bey dem meisten ist gemein Saltz,8al koncanum,8aI koglile, oder 8al marinum, welches man hierbey pfleget den Schalckzu nennen, und vielfältig von einem Schalcke pfleget hinzugethan zuwerden, um das Ge-wichte zu vermehren. Andere verfälschen den Salpeter mit Alaun. An einigen Orten par-rittpirek er vom unreinen Wasser, so, daß man immer bessern oder schlechter» Salpeteraufeiner Hütte, als auf der andern machet, überhaupt aber, selten recht reinen und sau-bern Salpeter von einer Hütte, hingegen fast anfallen Hütten, unreinen Salpeter sie-het und bekommet. In denen Arsenalen zu Paris und andern Oertern, wird er nochferner rakniret, und also Salpeter von verschiedener Güte oder Reinigkeit gemachetvonwelcher Parisischen k'gbricirungb.emery ziemlich ausführlich geschrieben hat.
Sonsten ist bekannt, daß heute zu Tag fast in allen Ländern Salpeter gewonnen,gesotten und rastniret wird , nicht nur in Ost-Indien, sondern auch zuförderft in vielenLändern von Europa, in Moskau, Pohlen, Schweden, Dannemarck, Engelland,Franck-reich, Böhmen, Mähren, Teutschland, ob gleich eben nicht in allen Provintzien,oder iyallen Städten, dabey es denn.immer bleibt, daß er an einem Orte besser und reiner gemachtwird,als an den andern.
Werden sie aber rastmret, so können alle Salpeter-Sorten einerley gemacht wer-den, daß zuletzt kein Mensch keinen Unterscheid ausfinden, viel weniger diß mehr juclici-ren kan: Woher dieser oder jener raünirte Salpeter sey ? Ob er aus Moscau, aus Ost-Indien, aus Magdeburg, oder aus einem andern Lande anfänglich hergekommen ? Dievorzügliche Güte und Sauberkeit stepenäiret hauptsächlich nur vom vorsichtigen äspun-ren, indem aller Salpeter, und der 6raäus des besser-oder schlimmer-seyns nur darinnenenthalten : wieviel dieser oder jener mehr Unreines und zur Ickixüon des Salpeters nicht
(Aaa) 2 gehö-