Oap. XXVI. Oe
then oder ausschlagen soll. Ferner rathe ich, daß man von vberzehlten dreyen Materienlieber die letzte clioilire und die InZrcclisnrien vorher vermische, das lVIixcumsucceMvs-monr, bescheiden eintrage, und jegliche Dsronarion in dem glüendenTiegel völlig abwar-te, so hat es mit der übrigen Arbeit wenig zu bedeuten.
Es hält gewiß schwer, das nirrum mit einer eintzigen Operation völlig zu äettrui-ren oder gäntzlich von allem aciclo zu besreyen, und in ein rein Alkali zu verkehren,ohne,Daß nicht noch etwas, obschon manchmahl weniges, von dem ?rciäo, oder rohes völli-ges nirrum annoch sollte mit dabey verbleiben, um so viel weniger gehet es an, wenn nurrtwas zu viel Kohlen aälnbiret werden/ als welcher Umstand schon Manchem, unter an-dern auch den sonst gelahrten Herrn krok. Hoffmann in Halle verführet hat, daß er inseinen gedruckten Odlervarionibus plr^stco-clacmicis eine OiKercncs des nirri nxiczuoaä mixrionem alkalicam, in rsCpeÄ eines andern 8alis alkali sixi angegeben, UNSdavon ich ps§. Z5Z- mit verschiedenen Lxpsrimsnris, die wahre Beschaffenheit an denTag gelegen Bey denen meisten ?roceäuren b eibt immer noch etwas roher Salpeterverwickelt, so sich mir Aufgiessung eines Olsi virrioli, in den davon gehenden rothenDämpften, augenblicklich äußert; dagegen von dem pertect-alkalisirten nicro sich nichtsvon rothen, wohl aber etwas von einigen weißlichen Dämpften, die jedoch gar nicht ni-rröse, sondern wieder von einer andern Art sind, zeigen muß.
Rechst diesem allergebräuchlichsten Wege, macht man auch ein nirrum Kxum com-poürum, (wenn ichs so nennen mag) oder das sonst so geheißene 8al rarrari exrempo-
raneum: viäspa§. zzo.
Es wird ferner geschrieben und gesprochen, man könne das nirrum mit animalidusLr mineralidus alcsliüren: allein es will eben so nicht nach Wunsche rculsiren, daß manein völlig alkalisches nirrum erlange, dahero auch dieses Sagen cum Arano lälis willverstanden fern. Wahr ist es, der gemeine Schwefel cleveloppiret das aciäum nitrigäntzlich und alcaliürer es auch daher, aber er volariliüret auch etwas von dem alcalischenTheile selbst, und hinterläst kcinesweges ein reines alkali nirri, wie die Verbrennung mitdenen Kohlen, sondern das aciäüm Culpiruris hänget sich zum Theil an solches Alkaliund constiruirer dadurch (wie sie vorhin vernommen) das lal polzcdrelium oder ^rca-num cluplicarum. Der Herr ?rof Losrsiave hat demnach, ccrro relpeöku, in so weitwohl recht, wenn er sa^l: Nirrum cum iulplrure comdustum non irr alkali, weil daskroäuKum ein lal meclium wird: aber er hat es auch nicht eingesehen, daß es gleich-wohl von feiten des nirri zum Alkali wird, und solch geworden ial alkali nur von neuenin eine andere lVlaririrung mildem aciclo iulpsiureo eintritt.
Daß das nirrum vermittelst des Ue^uli anrimonii marrialis sich alkaliiiren läst,und zum sogenannten nirrum cautticum wird, ist richtig: aber eben allhier ist in demkeo-ulo schon ein ganh ander geartetes sixes ?bloAi(kon, so die Sache verrichtet: Undso ereignet sich auch derselbe silstcA einiger maaffen niit der Uimarura marris selbst, irsmmit8ranno und andern mineralischen 8udüanrii8: Lonk.pa§. Z29.
Daß man aber, nach Schröders Angeben, das nirrum mit Kalck 6» wen, oder alca-tistren soll, möchte wohl ein Druckfehler seyn.
Endlich ist die ziemlich en voZue gekommene lVIaAneüa alda, als ein gebräuchli-ches lro kenes Uraepararum nirri, noch übrig: Man nennt sie IVlaAneliam aldam , zumUnterscheid der kiemonreüschen lVlaZncÜL oder Braunstein, so zum Glaßmachen ge-braucht