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Allgemeine Grundsätze der theoretisch-practischen Chemie, das ist, Gründlicher und vollständiger Unterricht der Chemie, in welchem nicht nur überhaupt eine gründliche Anleitung zu allen Theilen der Chemie, sondern auch die, aus allen dreyen Natur-Reichen, vorkommende Operationes und Producta chemica mit vernünfftigen physicalischen Demonstrationibus und richtigen Experimentis auf die leichteste und sicherste Art abgehandelt und gelehrt werden : nebst beygefügten medicinischen, chirurgischen, oeconomischen, metallurgischen etc. Gebrauch und Anwendung / herausgegeben von D. Johann Christian Zimmermann, mit königl. pohln. und churfürstl. sächs. allergnädigsten Privilegio
Entstehung
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k.v. ve ^e§tw M'nerali, lüap. XXX. ve 8uccIno.' 146z

tz) Das LULLINE odsburo-lureuiN) der dunckelgelbe Bernstein;

9) Die Bräunliche; Ferner '

ro) Die braunen und ganh odicurs, schlechtesten Sorten.

Wobey aber wiederum bey diesen jetzgemeldren Sorten erinnern muß, daß ebenfalsallerhand 8uk>6iviüones vorzufallen Pflegen:

Die 8uccilis clüra vsl xslluciäL Lörüren sie insgemein derHelligkeit und Dunkel-heit nach

a) In 8uccinum oblcuro - rudrum, oder röthlich-durchsichtigen Bernstein;

b) In Succinuni sureum live falernum, so das rechte ekr^isleelrum, der Gold-gelbe, dabey durchsichtige, wie gelb Glaß, klar-aussehende Beruftem ist, auch wohl 8uc-cinum virieuln von Einigen genennet wird;

c) Hinter diesen kommt das Luccinurn pellncnlum cirrinum, das lichtgelbe,klare;

ä) Hernach das8uccinum üaveicenslivepM6um, das blaßgelbe,klare;

e) Das SuLcinum canäiäuin, der mehr weißlich - klare Bernstein, und so auchWiederum allerhand Lattarrs oder mellne Gattungen.

Endlich giebt es dann und wann, wiewohl als etwas seltsames, auch allerhand sx-traoräinan-gefärbte, natürliche Luccina, als Lalkss-farbichte, grünliche, bläuliche, o-pslichre und andere Arten mehr, wie abermghls aus denen gegenwärtigen Pröbchener-hellece.

Bey dem rranixarenten oder durchsichtigen Bernstein ist überhaupt 5erley zu rs-mar^uiren:

Erstlich, das eigentlich hierinnen die meisten In 5 cÄa oder allerhand fremde Sachenanzutreffen sind, wiewohl ich dafür halte, daß auch in denen oxa^uen Sorten dergleichenöfftsrs seyn mag, nur, daß man es in solchen nicht sehen kan;

Die 2te kemaryue ist: daß man den unklaren Bernstein durch die Kunst klar oderdurchsichtig machen kan, folglich aller klare oder vorkommend durchsichtige Bernstein e-ben nicht allemahl von Natur so klar gewesen ist: Es mag demnach' Drittens auch dieses vor eine kommene oder vielmehr Negul dienen, daß wenig-stens das Luccinum sureum das recht golv - gelbe oder der schönste gelbe, durchsichtigeBernstein niemahls gekünstelt, sondern allemahl natürlich ist , maassen bey dem künstli-chen clariüciren der Bernstein allezeit eher blasser, als dunckler wird, absonderlich so wiedie oräinmre Bernstein -Dreher und Arbeittr damit umgehen. Ehedem hat man denBernstein zu allerhand anderen Farben unsren können, wie denn insonderheit ein vor-trefflicher Künstler in Breßlau gewesen, oder vielleicht ncch seyn mag,Nahmens GottiiebSamuelson, der nicht nur das trübe und undurchsichtige 8uccinum zu klaren und durch-sichtigen hat machen können, sondern auch selbiges roth, blau, vieler, Purpur, grünund weiß zu färben gewust, so, daß er aus Bernstein allerhand imirine Edelgesteine,Brillantes, Dlck-und Nosen-Sreine geschnitten, hernach Colliers, Ohr-kenäLyres, Zit-ker-Nadeln, L^lelers und verschiedenes mehr davon kormiret, auch von dem schönestklaren Bernstein vielerlei) Dinge, die man sonst vonGlaß hat, z. E- Brillen, lVlicrolLo-Pl3, krikmsra, Brenn-Spiegel und dergleichen verfertiget hat, wie solches in denenBr'eßlauischen Sammlungen benachrichtiget wird.

Viertens dienet zur kemarque: daß die durch Kunst klargemachte Bernsteine alle-zeit harter sind, als die natürlichen; ,