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Wetter, wann sie anzlehenundweich werden, herab, machr ausso viel, als man mit eitrtr Handfassen kann, ordemliche Bundel,die man zusamenstreift und bin,det: Dieses ganze Gewachs Hat ei,ne betaubende, einschlafernde,schmerzstillende, und nieftnma,chende Kraft; innerlich gegeben,erregt es starkes Erbrechen: auchder zu unsernAciten so gewdhnlicheRauch» und das in die Nase ge-schnupfte Pulver ausern diese Wur»kungen bald starker, bald schw^-dier, bis die Natur daran gcwvhntist; aber auch alsdann kann derMitzbrauch dieses Krautes, unterwelcher Gestalr esnun seye, beson-ders bey troknen, saftlosen Kor,Per», und deycholerischenundme»janchvlischen Temperamenten un»gemein schaden, weil cr zu vieleSafte aus dem Kdrper tretbt, dieGeruch» u«d Geschmaknerve» an-fanqs zu sehr reizt, und nachherbetaubt, die davon abbangendeAnserliclx Sinnen stumpfer, und,«ne nachdem der Kdrper beschaf-fen ist, die Verdauung selbst lang,samerund beschwerlicher, und diezurukbleibende Safte diker macht:der Arzt bedient sich des Rauchsvon diesem Kraute als des wurk-samstcn Mittels in Gcstalt vvnClysticreu in eingesperrkcn Darm»bruchen, Verrenkungen der Ge»darme, und den daraus erfolgen,deu lraurigen Aufallen, des ausdem Kraute zubereiteten Syrupsin zerschiedenen Arten der Engbrii-stigkeit und des Hustench und desErtracts in Ahnltchen Fallen, be»sonders mit Bisam vermischt, indem Keichhuften; dieses erfordertaber die auserste Behutsamkeit;mit eben solcher Borsicht mutzmandieausdieser Pflanzezuberei»rete Salben und OeleinWunden,Geschwsiren, Entzundungen undGeschwulsten gebrauchen; daS
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durch dke Destillatio» daraus zuerhaltende Oel soll, wann es un«mittelbar mit dem Bluke vermengtwird, todtlich senii, und ein eini».qer Tropfen dcsselbigen, innerlichgegeben , soll eine Ka;e umbrin»gen: Aber auch der Landrvirth,der Gartner und der Handwerkerkonnen sich dieses Gcwachses mitVortheil bedienen ; seine Gtengelkann man zu der Mutererde desSalpeters gebrauchen, und fetene Asche kann den Seifen- undSalpetersiedern siakt Holzaschedienen; der Rauch von dem ange,brannten Kraute ist ein treflichcsMittel wider die Kornwurmer,»ndroaiin man ihneinem Schafe durcheine umgekehrte Pfeife in daS Ohraufdcr Scite bl^sit, wo es Wur»mer Hat, so solle es Maden undWunnervertreiben; die Asche desKrautes soll auch gut seyn, wannman ste den Schafen unter demSalze zu leken gibt, weil sie ihreVerdauung befordert und ihr Blutreiniget; vorzuglich wurksam sollsie sich gegen die Egelschneken derSchafe zeigen; sie solle auch ein gu-tes, abfnhrendes und blutreinigen-de§ Mittel fur Pferde seyn, wannman sie ihnen zuweilen aus dasFurer sireut; man kann auch da-durch die Ganse vor ciner Krank-heit verwahren, die ini Frsihlingsehr gemein unter ihnen ist; ma»gibt ihnen uemlich, so ost sie von derWaide zurukkommen, gestampf,ke Disteln, Trebern und ein wenigGerstenschrot in besonderu Trogen,und wdchentlich streul man ihnendrey bis viemial von dieser Aschedaraus, und fahrr damit bis zurErndtefort; sie ist auch besondersgut gegen dieErdfldhe und dieLauseaufden Nclken zu gebrauchen, undbessert den thonigen Bvden so, datzman schone Gurken, Kurbisse u. d.darinn ziehen kann; sie gibt auchein schbnes, dunkelgrunes, unddurch