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Arm Ars
Arnrillarsphäre, s. Rmgkugel.
Armirmig des Magners, s. Magner.
Abssmtk, Ari'enicum, Diese Materie ist
der metallische Kalch eines eignen Haibmetallö, des Arse-nikkvnigs, unterscheidet sich aber von den übrigen metalli-schen Erden durch ihre Flüchtigkeit, Auflösbarkeit im Was-ser, Geruch und Geschmack, Verwandtschaft mit den übri-gen Metallen und Schmelzbarkeit. Diesen Eigenschaftennach muß man den Arsenik für eine mit einer eignen Säureverbundne metallische Erde erklären. Der Arsenikkönig,den man durch Zusah von mehrerem Brennbaren aus die-sem Kalche erhalt, ist ein weißes bläuliches Halbmetall,dessen specisische Schwere etwa 8, mahl so groß, alsdie Schwere des Wassers ist. Er wird an der Luft baldgeib und schwarz, ist sehr brüchig und äußerst flüchtig,brennt auch an der Lust mit einer bläulichen Flamme undeinem starken, wie Knoblauch, riechenden Dampfe.
Man findet den Arsenik in verschiedenen Kobaltar-ten, im weißen Kies oder Mißpickel, und vielen andernErzen, weil er ein Vcrerzungsmittel ist. Man sammletihn in Sachsen vornehmlich bey der Bereitung der Schmälteaus dem Kobalt auf. Der uneigentlich sogenannte Scher-benkobalc ist ein wahrer Arsenikkönig. Mit demSchwefel verbunden giebt der Arsenik den gelben und ro-rhcn Arsenik, welche etwas feuerbeständiger sind, unddurch die Kunst bereitet werden. Natürlich gefunden heistder gelbe Dperment sAuripi§memum, , Ar-
der rothe Snnvarac oder Rauschgelb(Ideal-rar, Der Arsenik wird in der Fär-
bekunst zu Erhöhung der Farben, in den Compositionendes Prinzmctalls und Argem Iwcbä zu Beförderung desGlanzes und der. Politur gebraucht. Er ist ein sehr hef-tiges ätzendes Gift, und daher sein Gebrauch in derArzneykunde gänzlich zu unterlassen, und selbst beyBearbeitungen desselben die möglichste Behutsamkeit an-zuwenden.
Macquer chym. Wörterbuch, Art. Arsenik.