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sehr sorgfältig in den astronomischen Kalendern angegebenwerden. Die Zusammenkunft des Monds mit der Sonnebestimmt den Augenblick des Neumonds, und ist, wennbeyde Körper einander nahe kommen, mit einer Sonnen«finstermß begleitet. Auch für die Geographie sind die ;Beobachtungen der Zusammenkünfte und Bedeckungenwichtig, weil sich aus ihnen Folgerungen auf die wahre !Lage der Beobachtungöorte auf der Erdkugel ziehen lassen. i
Die Perioden, binnen welchen die Zusammenkünftezweener Planeten wiederkehren, last sich aus den Zeitenihres scheinbaren Unilaufs um den ganzen Himmel, 1
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und r, durch die Formel ——- finden. Wenn also Sa-turn ohngefahr in zo, Jupiter in 12 Jahren den Thier-kreis einmal zu durchlaufen scheinen, so kommen beyde in
- ^ - O - — 20 Jahren, d.i. alle 20 Jahre einmal in
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Zusammenkunft. Eben fo löst sich aus den Langen desSonncnjahres und des siderifchen Monats, die Zeit voneinem Neumonde zum andern, der synodische Monat, be-rechnen, s. Monat.
Die Opposition oderder Gegenschein, Oppolulo, jS^sssrro», deren Zeichen L ist, ereignet sich, wenn zween jPlaneten bey gegenüberstehenden Punkten der Ekliptik ste- ihen, oder wenn ihre Langen um verschieden sind. !
Alsdann geht der eine ohngefahr zu der Zeit auf, zu wel- scher der andere untergeht. Auch diese Stellung der Pla-neten gegen einander ist für die Sternkunde nicht unwich. ^
tig. Die Opposition des Monds und der Sonne giebt die !
Zeit des Vollmonds, und wird, wenn die Breite des- ^
Monds nicht groß ist, von einer Mondsinsterm'ß be- !
gleitet. Der oberer Planeten Oppositionen mit der Sonne >
veranlassen Beobachtungen, die zur Kenntniß des Pla- >
netenlaufs und Weltsystems noch immer viel beytragen. !
Die übrigen Aspccten sind jezt fast ganz ohne Nutzen für >
die Sternkunde