Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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141
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Astr 141

fische. Die erste, welche P. N 7 artim (lM. 6e I-, Lbine.D. l. p. 51.) aus einer Schrift über das Sternbild Teanführt (s. den Art. Aspecren), betrift eine Zusammen-kunft von fünf Planeten im Jahre 2449, die zweyte eineSonnenfinstcrniß im I. 215 z vor C. G. Montuclaund Bailly erklären aus triftigen Gründen beyde Nach-richten für acht, führen auch außerdem noch Spuren einerhöchst alten Bekanntschaft der Sineser mit dem Himmelan. Die Chaldaer würden sich fast eben so alter Beobach-tungen rühmen dürfen, wenn der Nachricht des Gimpli-clttS (Lomm. in Xristorel. cle coelo) zu glauben wäre,daß Aristoteles vom CallistheneS eine Reihe chaldäischerBeobachtungen von lyoz Jahren her, erhalten habe.Aber die zuverlässigen Beobachtungen dieses Volks, dieptolemäus (^Iwag. k.. IV, c. 6.) anführt, und welcheMondfinsternisse betreffen, steigen nur bis zum Jahre 726v. C. G. Die Egyptier hatten nach dem Zeugniß desDiogenes Lacrkius bereits vor den Zeiten Alexanders desGroßen z?z Sonnen- und 8Z2 Mondfinsternisse beobach.ket, welches einen Zeitraum von 12—izoo Jahren vor-aussetzt» Auch sind die Seiten ihrer im höchsten Alter-thum erbauten Pyramiden genau nach den vier Hauptge-genden gerichtet. Der Phönicier Schiffahrt und Auf-merksamkeit auf den Polarstern fällt in die ältesten Zeiten.Dies alles wird wenigstens so viel erweisen, daß das hoheAlterthum der Sternkunde durch die Denkmäler der Ge-schichte vollkommen bestätiget werde.

Es scheinen aber diese ältesten Kenntnisse der Stern-kunde kaum in etwas mehreren,, als in Aufmerksamkeitauf den scheinbaren Himmelölauf, Erfindung der vornehm-sten Kreise, Eintheilung der Sterne in Bilder und Wahr-nehmung der Perioden, binnen welcher gewisse HimmelS-begebenheiten wiederkehren, bestanden zu haben, welchesalles man zur Eintheilung der Zeit so gut, als möglich, zunützen suchte. Erst unter den Griechen erhob sich disSternkunde ein wenig aus diesem Zustande der ersten Kind-heit. Thales und pythagoras trugen die Kenntnisseder Egyptier nach Griechenland über, pfianztcn sie in ihren