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dem Emarbmen (lnspusno) und demAusarhrnctt (L.v-ssimrio). Bey jenem erweitert sich die Brusthöhle, unddie äußere Luft dringt durch die Luftröhre in die Lungenbläs-chen ein; beym Ausathmen wird diese Luft gröstentheilswieder herausgetrieben, und die Brusthöle zusammenge»zogen.
Mit Uebergehung besten, was Hiebey dem Anatomi-ker und Physiologen zu überlasten ist, z.B. des vonBoerrhavc zuerst erklärten Mechanismus des Athmens re> wol-len wir blos einige Untersuchungen berühren, in welche sichder Naturforscher, auch ohne Arzt zu seyn, einlassen kau.
Die Wirkungen der eingearhmeten atmosphärischenLuft auf die Lungen und den thierischen Körper überhaupt,sind: eine mechanische Verdünnung und Verfeinerung desBluts, eine Ausführung überflüßiger oder schädlicher Theile,und die Unterhaltung der Wärme des Bluts.
Mechanisch werden durch das Ein - und Ausathmendie Bläschen der Lungen abwechselnd ausgeschwellt undwieder zusammengezogen, und daher die darüber hinge-henden zarten Blutgefäße bald verlängert und gespannt,bald wiederum nachgelassen. Dieses immer fortgehendeAbwechseln der Verlängerung und Verkürzung Muß noth-wendig das darinn befindliche Blut feiner verarbeiten,seine Bestandtheile inniger vermischen, das im Körperschon umgelaufene verbessern, und dem aus den: hinzu-kommenden Milchsäfte neu entstehenden die gehörige Voll-kommenheit geben.
Daß ferner das Athmen etwas dem thierischen Lebenzuträgliches in den Körper bringe, und etwas überflüßigeSoder schädliches herausführe, erhellet daraus, weil die aus-gcathmete Luft von einer ganz andern Beschaffenheit, alsdie eingeathmetc, ist. Es ist eine längst bekannte Erfah-rung, daß Thiere in cingeschloßner Luft nur eine Zeitlangathmen können, daß sie darinn nach einer gewissen Anzahlvon Arhemzügen endlich mit Verzückungen sterben, unddaß in solcher durch das Athemholen eines darinn gestorbe-nen Thieres verdorbner Lust, andere Thiere oft augenblick-lich und aus den ersten Athemzug sterben. Eben dies wi«