Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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naldrsferenz , Tagbogen, und der Zeit der Culmina-kion, s. Culminanon, berechnet. Es ist alsdannZeit dcr Culin. — 4 Dauer der Sichcb. — Stunde

des Ausgangs.

So findet sich für die Firsteme die Stunde des Ausgangsin Sternzeit, welche man nach den Anweisungen in demArtikel: Sonnenzelt, in Sonnenzeit verwandten kan.Für die Planeten ist noch eine Berichtigung, wegen ihrereignen Bewegung vom nachstvorhergehenden Mittage anbis zur Stunde des Ausgangs, nöthig; sie ist aber nichtbeträchtlich, außer beyni Monde, für welchen man dieganze Rechnung noch einmal wiederholen, und dabey dieData so annehmen muß, wie sie für die durch die ersteRechnung gefundene Stunde d es Ausgangs gelten.

Für die Sonne ist die Stunde des Ausgangs der hal-ben Nachklänge gleich, auch die Verwandlung der Zeit un-nöthig, s. Ajcensionaldifserenz.

Da die Stralenbrcchung im Horizonte alle Gestirneetwa um Z 2 -k- Min. erhebt, so gehen sie alle etwas früherauf, als die Rechnung angiebt; wie man bey der Rech-nung selbst hierauf Rücksicht zu nehmen habe, werde ichbey dem Worte: Tagbogcn, angeben.

Unter dem Acquator der Erde gehen alle Gestirneund zwar senkrecht, unter den Polen der Erde gehen garkeine, in den zwischenliegenden Orten der Erde nur dieje-nigen auf, deren nördliche oder südliche Abweichung kleinerals die Acguatorhöhe des Orts ist. Daher geht uns dieSonne täglich aus, weil ihre Abweichung nie über 2 z^Grad steigen kan, und also jederzeit kleiner, als unsereAequatorhöhe (z8§°) bleiben muß.

Aufgang der Gestirne nach dem Ginne deralten Dichter, Orrus üclerum poericus, ich-oi-

/§/o» A/ EE. Da der Horizont der merklichste Kreisam Himmel ist, so sieng man schon im höchsten Alterthuman, den Aufgang der Gestirne mit dem Aus- oder Unter-gänge der Sonne zu vergleichen, und daraus Eintheilun-gen und Kennzeichen der Zeit herzunehmen. Diese wa-ren sicherer, als die Bestimmungen nach den damaligen