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Auf
weichung zukäme. Daher ist es für die Sternkunde sehrwichtig, die Rcctascensionen der Gestirne durch Beobach-tungen zu finden.
Die Rectascension der Sonne wird, wenn man ihreAbweichung durch Beobachtung gefunden hat, s. Abwei-chung, leicht berechnet. Taf. 1°. Fig. 27. sey derAequator, LU die.Ekliptik oder Sonnenbahn, 8 der Ortder Sonne, deren Abweichung 8l), die RectascensionV O ist. Der Winkel 8^1) ist die Schiefe der Ekliptik----- 2z° 28^ 8". Die Auslösung des KugeldreyeckS 8vOgiebt also die Rectascension durch die Formel
lin. Rectasc. - ——rrenF. Schiefe d. Ekl.
wo es zweydeutig bleibt, ob die Rectascension unter oderüber 90° betrage, und südliche oder negative Abweichun-gen eine Rectascension über anzeigen, die unter oderüber 270° seyn kan, daher man aus andern Umstandenwissen muß, in welchem Quadranten ihrer Bahn dieSonne stehe.
Auch aus dem Abstände der Sonne vom Frühlings-punkte v, in der Ekliptik gerechnet, oder ihrer Längev8 (s. Länge der Gestirne), giebt das Dreyeck 8vOihre Rectascension durch die Formel
rang. Rectasc. ----- rang. Länge X cc> 5 . Schiefe d. Ekl.wo die Rectascension stets in einerley Quadranten mit derLange fallt. Der Unterschied zwischen der Lange und dergeraden Aufsteigung (vg — vv) heist die Reductioirder Ekliptik auf den Aequacor. Dafür findet sicheine Tabelle in der berliner Sammlung astronomischer Ta-feln I.B. S. 263 u. f., wo man für jede Lange der Sonnedie Reduction aufschlagen, und mit dem dabeystehendenZeichen zur Lange sehen kan , um die Rectascension zufinden.
Ueberdies findet man auch in den astronomischenEphemcriden, namentlich in des Herrn Bode Jahrbü-chern, die gerade Aufsteigung der Sonne für den Mittagjeden Tages angegeben.