Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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schiedene Weise verbinden, neue Materien erzeugen undbeachtliche Veränderungen hervorbringen können.

Die Theorie der Ausdünstung hat die Physiker vonjeher beschäftiget. Es ist die Frage davon, auf welcheArt die Körper so getheilt werden können, daß sie in derLuft, als einer leichtern Materie, aufsteigen, und eine län-gere oder kürzere Zeit schwebend erhalten werden können.Man hat hierüber seit den ältesten Zeiten mancherley Hy-pothesen ausgcdacht, deren Fehler vornehmlich darinn be-stehen , daß jeder Naturforscher den Grund aller Phäno-mene der Dünste in einer emzidM Ursache gefunden zuhaben glaubte, da sich doch hieben gewiß mehrere Ursachenmit einander vereinigen. Da die Wärme oder das Feuerin die Ausdünstung einen so merklichen Einfluß hat, sohat schon Aristoteles (lVIarcoroloZic. u. l. 0,9.) dieEntstehung der Dünste der Wirkung oder dein Stoße desFeuers zugeschrieben. Einige neuere sind ihm hierinn ge-folgt. 's Gravesande (lllem. ?bzs. H 254z.) glaubt,der Stoß allein reiche zwar nicht hin, aber die Waffer-theilchen würden durch die Wirkung der Warme verdünnt,und specifisch leichter gemacht, so daß sie den hydrostati-schen Gesetzen gemäß so hoch aufstiegen, bis sie eine Luft-schicht von gleicher specifischen Leichtigkeit antrafen. Wennman bedenkt, daß das Wasser im gewöhnlichen Zustandeauf Loomai schwerer, als die Luft, ist, und daß dennochdas Eis sehr stark, selbst stärker als Wasser, ausdünstet,so wird diese Erklärung unwahrscheinlich, da ein sehr ge-ringer Grad der Wärme eine goomal größere specifischeLeichtigkeit bewirken müsse. Musscheiibroek aber (L!e-menra pb;k bmAci. 17Z4. 8-) sucht diesem Einwürfe durchfolgende Rechnung zu begegnen. «Die Dampfe des ko-«chenden Wassers, sagt er, sind i4Ooomal dünner, als«das Wasser selbst; die Hitze, welche diese Verdünnung«bewirkt, ist nach Fahrenheits Thermometer 212 Grad;«daher kan eine Sommerwarme von 92 Graden noch im-«mer eine zygzfache, und die Temperatur des Eispunkts«von Z2 Graden eine 21 i z fache Verdünnung bewirken,»mithin Dampfe erzeugen, welche weit leichter, als die