Atts
215
die Kälte diese Ausdünstung. Was tAamersn (iläem. 6sl'-waci. 6e ?aris. 1708- p- 451.) bemerkt haben will, daßes bey starker», Froste starker dünste, ist nach waUerr'us(schwedische Abhandlung. 1746.) nur für den Augenblickder Entstehung des Eises wahr, in welchem die Ausdün-stung überhaupt ungewöhnlich stark ist, s. Eis.
Volatile Beymischungen befördern die Ausdünstungdes Wassers; salzige hemmen sie. IVallerius (a. a.O.)giebt dies nur für die ersten 24—28 Stunden zu, nachderen Verlauf Salzwasser eben so stark, als reines Wasser,dünste. Auch will er es nur für Kochsalz und Salpeter zu-geben, Vitriol und Alaun sollen die Ausdünstung beför-dern. Es bleibt hierum noch sehr viel zu untersuchenübrig. V. Waller (lläem. 6e l'acacj. 6e l^sris 1764.),der aus der Sole bey Bevieur in der Schweiz durch Aus-dünsten an der Sonne Salz zu ziehen versuchte, fand auch,daß mehr Salzgehalt die Ausdünstung schwache..
Die neusten Versuche in Paris und London haben ge-lehrt, daß Ausdünstung des Wasser-S negative Elektricitäterrege — ein Zeichen, daß die aufsteigenden Dünste selbstpositiv elektrisirt seyn müssen.
DiAionnsire xgilonne ,!c kliyp. srt.
Introck. scl pbilos. rist. 1». II. §. 22Y?. tgg.Torb. Lergmann phys. Beschreibung der Erdkugel durchRöhl, Greifsw. ,782. §. loä U- f. 4- Laxere Lilsis lur l"b>-Zrn!liekric, Lüsl,1k.
ÄllvfiÜssi!, kKuvIa, kim-inanoneZ, Lxku,Igrioner»Lvrsuaero»/, LmAo»/, L'rüa/cksss«/. Wenn sich Theile,die vorher zu einem Körper gehörten, von demselben tren-nen, und in stüßiger oder wenigstens sehr verfeinerter Ge-stalt durch das ihn umgebende Mittel verbreiten, so nenntman sowohl diese Begebenheit, als auch dasjenige selbst,was aus dem Körper herausgeht, einen Ausfluß.. DieTrennung der Ausflüsse von dem Körper kan auf mehrereArten, z. B. durch eine innere Bewegrmg seiner Theile,durch Auflösung rc. bewirkt werden.
So erzeugen die Verdampfung und Ausdünstung derKörper , die Transpiration der Thiere und Pflanzen, die