Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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22.O

Aus

einen von den Stäben genähert, welche die innern Seitender Flaschen mit einander verbinden.

Es ist sehr bequem, die Dräthe ll und (ü an den En-den zuzuspitzen, und hole messingene Kugeln darauf zustecken. Wenn man alsdann die Kugeln abnimmt, sokan man vermittelst der Spitzen eine stille Entladung ohneFlinken und Schlag bewirken.

Das Taf. lll. Fig. 34. vorgestellte von Henly er-fundene Instrument führt den Namen des allgemeinenAusladers, , und ist zu sehr vielen

elektrischen Versuchen brauchbar. ^ ist ein Bret, welchesden Fuß des Instruments abgiebt, OK zwo Glassaulen,in das Bret eingeküttet, und oben mit messingenen Hau-ben versehen, deren jede ein doppeltes Charnier hat, undin einer gläsernen Röhre den Drath O L tragt, der sichnicht nur in der Röhre verschieben, sondern auch vermit-tele der Charniere sowohl vertikal, als horizontal herum-drehen le st. Jeder Drath hat an dem Ende L einen Ringund an dem zugespitzten Ende v eine messingene Kugel, dieman auch abnehmen kan. L ist eine starke hölzerne Schei-be, fünf Zoll im Durchmesser, auf deren Fläche ein StreifElfenbein eingelegt ist, und die einen starken cylindrischenFuß hat. Dieser Fuß geht in den holen Cylinder derin der Mitte des untern Brets befestiget ist, und worinnder Fuß der hölzernen Scheibe vermittelst der Stellschraube6 auf jede erforderliche Höhe gestellt werden kan. bl isteine kleine zu diesem Instrumente gehörige Presse; sie be-steht aus zweyen länglichen Brekern, welche durch zweySchrauben an einander gepresset werden können, und lästsich mit einem an dem untersten Brete befestigten Fußestatt der Scheibe L in das Instrument einsetzen.

Dieses Instrument dient, elektrische Schlage aus ge-ladenen Flaschen oder Batterien durch oder über jeden be-liebigen Körper gehen zu lassen. Verlangt man z. B.den Schlag über die Flache eines KartenblattS zu führen,so lege man das Blatt auf die Scheibe L, und stelle dieKugeln l)v an die Fläche desselben, etwa ^ Zoll aus ein-ander. Verbindet man nun den einen Drath LO durch