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in Gestalt eines Ringes um die Röhre legte. Fiel nundas Barometer, so stieg zwar mehr Quecksilber über dieOefnung des Deckels hervor, trat aber daselbst nicht ho-her, sondern machte nur, daß der um die Glasröhre ge-hende Quecksilberring sich ausbreitete und nach und nachden ganzen Deckel bedeckte. So sinnreich dieses MittelauSgedacht ist, so ist es doch wegen der Schwierigkeitender Ausfühvmlg lange Zeit nicht in Gebrauch gekommen,bis de Lüc es wieder in Erinnerung gebracht, und da-durch einige Neuere veranlaßt hat, es ben ihren Erfindun-gen zu nühen. Herr Luz (Beschreibung von Barometern§. izr—rZ4.) hat eine Verbesserung desselben vorgeschla-gen, die er auch zum Reisebarometer einzurichten lehret.
Zu genauem Beobachtungen aber, besonders zumGebrauch bey Höhenmessungen, wobey das Quecksilber oftsehr tief fallt, und also 6bl sehr hoch steigen würbe, woauch die Verschiedenheit der Durchmesser der Röhre unddes Behältnisses aus andern Ursachen die Richtigkeit desQuecksilberstandes stören kan, sind die Barometer mit Be-hältnissen nicht mehr sicher zu gebrauchen. Herr de Luc,dessen Verdienste um die Verbesserung dermcteorologifchenWerkzeuge so ausgezeichnet sind, ist daher (kecbsrctierfür les mvcli6csric>N8 6s I'grmolpköre Oenev.
1o. II. 4.) wieder auf die langst bekannte Einrichtung desBarometers, Taf. lll. Fig. 59., zurückgegangen. Erle-ben (AnfangSgr. der Naturl. §. 259.) ftigt, er sey schonvor de Lüc aufdiesen Gedanken gerathen; wie denli aucheine ähnliche Einrichtung schon beym Hook (Mcrogra-pb'ur. l66z. Dab. l. kig. - nnd aus demselben beymLeupold (Ibsatr. ssrollar. I'ak. Vll. ?i§ ?.) vor-kömmt, aus welcher Hook nachher das Radbarometergemacht hak.
Von der Aehnlichkeit mit dem Heber wird dieses Ba-rometer das heberförmige oder Heberbaronrerer (öa-agenannt. Sein gröster Vorzug bestehtdarinn, daß beyde Oarecksilberflächen in Röhren von glei-chen Durchmessern steigen und fallen. De Luc (kecker-cbez §. Z84.) fand durch viele Versuche, daß das Queck-