Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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Zur Temperatur, die den allgemeinen VergleichungS-punkt abgeben soll, will Luz aus Ursachen, welche bey demWorte: Höhcmnessungen, barometrische, erklärt wer-den, 4 i6^Gr. nach Reaumur gewählt wissen, welches mit69^ oder fast 70 Gr. nach Fahrenheit übereinkömmt, undvon Rosenchal die Norinalrcmpecarur genannt wird.Die Formel last sich auf jede solche Wahl leicht anwenden.

Nosenrhttl ^Anleitung, das de Lücsche Barometerzu einem Hähern Grad der Vollkommenheit zu bringen,Gotha, 1779. 8.) thut einen Vorschlag, diese Berichti-gung zu machen, ohne dazu eines Thermometers zu be-dürfen. Dieser Vorschlag seht ein Heberbaromeker vor-aus, an dem die Null an beyden Schenkeln einten steht,wo also die Airgabe des kürzern Schenkels von der des lun-gern zu subtrahiern ist. Er mißt die lange des in beydenSchenkeln über der 0 enthaltnen Quecksilbers zu einer Zeit,da die Luft die Nomaltemperatur hat, und nennt sie dieLTormalläiige. Gesetzt, er finde im langem Schenkel5629, im kürzern 424 Sechszehntheile einer Linie, so istdie Normoillänge 56-09 4 - 424 — 62zz ; der Barome-terstand hicbey aber, 5609 — 424 — 5185. Zeigtihmnun zu einer andern Zeit der längere Schenkel 5650, derkürzere 427, so scheint der Barometerstand 5650 — 427— 522z zu seyn; die Normallange aber hat sich in 56504. 427----6277 verändert. Diese Veränderung ist blosdem Einfiuste der Wärme zuzuschreiben, und von ihr kömmtauf den scheinbaren Barometerstand ein seiner Größe ge-mäßer Theil. Daher muß sich die jetzige Normallänge(6277) zur eigentlichen (62zz) verhalten, wie der schein-bare Barometerstand (522z) zum berichtigten, wofür dieRegel Detri 5185 giebt. So hoch würde also das Ba-rometer unter gleichem Drucke der Luft bey der Normal-temperatur stehen. So sinnreich diese Methode in derTheorie ist, so setzt sie doch voraus, daß die Röhren über-all vollkommen gleich weit sind, und nie Quecksilber ver-kehren gehe, welches in der Ausübung zu erhalten kaum,möglich ist. Uebrigenö ist nach Luz dieser Vorschlagschon 1759 von Herm de la Grarige gethan, auch nach-