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Während einer Reise wirkt doch die veränderlich«Wärme auf das eingeschloßne Quecksilber, dehnt eö ausoder zieht es zusammen. Im erstern Falle Hiebt der Korkein wenig nach, im letztem entsteht ein leerer Raum, denman durch das Anschlagen des Quecksilbers an die Röhrebemerkt. Man muß alsdann von Zeit Zu Zeit den Hahnlüften, d. i. bey gehöriger Stellung des Barometers auf-und sogleich wieder zuschließen, jedoch, ehe man eö um-kehrt, nachsehen, ob etwa Luft in die Krümmung gekom-men sey, und diese gegen den Hahn Zurückzubringen suchen,damit sie bey Oefnung desselben herausgehe.
Luz macht, um die doppelte Scale zu ersparen, dasBret doppelt, und giebt dem obern Theile die Form einesSchiebers, welcher bey jeder Beobachtung so gestellt wird,daß eine darauf verzeichnete Horizontallinie mir der Queck.silberflache im kürzern Schenkel zusammenfällt.
Dieser Einrichtung giebt Luz (§. izz.) vor allenübrigen den Vorzug. Die nachher erfundenen sind nachseinem Ausdrucke Reisebarometer, welche nie das Zimmerverlassen haben. Es wird also genug seyn, ihrer mit we-nig Worten zu gedenken.
Wie man das Barometer mit der Büchse, Taf. III.Fig. 40., wobey die Prinzische Einrichtung angebracht ist,ingleichen das mit einer gekrümmten Röhre lind einem dar-auf stehenden Behältnisse, ebenfalls mit angebrachter Prin-zischer Einrichtung, auch zum Reisebarometer brauchbarmachen könne, lehrt Lu; (§. 1 g 1.140.)
N^arzella» (Beschreibung neuer Baromet.) giebteine sehr undeutlich abgefaßte Beschreibung eines Heber-barometerS, dessen beyde Schenkel durch ein Gefäß ver-bunden sind. Das Gefäß besieht aus zween zusammen-geschraubten Theilen. Der obere Theil endigt sich untenin einen ledernen Beutel, welcher das Quecksilber trägt.Durch den Boden des untern Theils geht eine Schraubemit einer Platte, durch welche man den ledernen Beutelzusammendrücken, oder nachlassen, und so mehr oder we-niger Quecksilber nach Gefallen in beyde Schenkel deS Ba-rometers bringen kam Man soll bey der Beobachtung