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der fallende Regen nicht mit der Luft wiege, und daß dasQuecksilber im Barometer sinken müsse, sobald die Wasser-theilchen in den obern Regionen niederzufallen ansengen.Allein außer vielen theoretischen Einwendungen, die dieserErklärung entgegenstehen, entkräftet sie schon dies, daßdie Menge des herabfallenden Regens viel zu gering ist,als daß man die ganzen Barometervcränderungen aus ihrerklären konnte.
Dante! Bernonlll(^y6rock)nam. 8eQ.X.) glaubt,die zunehmende unterirdische Wärme treibe Luft aus denHolen der Erde, dadurch werde die Atmosphäre vermehrt,und das Barometer steige rc. Allein die unterirdische Tem-peratur bleibt sich ziemlich gleich, wir bemerken keine so ge-waltsamen aus der Erde kommenden Luftströme, und dieEr ahnmg lehrt, daß das Barometer vielmehr bey zuneh-mender Wärme falle.
De Eüc selbst (keckerciw5, Ao. ll. 8e6. IV. clrap.9.) gründet seine Erklärung der Barometerveränderungenauf den Sah, daß die Dünste specifisch leichter, alsdie Luft, sind, welchen er weitläufig erweiset, s. Dünste.Wenn diese Dünste, sagt er, in der Luft aufsteigen, sotragen sie zwar durch ihr Gewicht etwas zur Vermehrungdes Drucks der Atmosphäre bey, wodurch der Stand desBarometers etwa um l Lin. könnte erhöhet werden: alleinsie vertreiben dagegen aus den Stellen, welche sie einneh-men, die weit schwerere Luft, welche ihnen ausweichen undin andere Gegenden übergehen muß; daher wird eine mitDünsten angefüllte Luftsäule jederzeit leichter, als reineLuft, seyn, und das Fallen des Barometers ist eine Folgeder Anhäufung der Dünste, wovon auch der Regen eineFolge ist. Fallen die Dünste herab, so kömmt die schwe-rere reine Luft zurück, und das Barometer steigt mit derRückkehr des heitern Wetters. Dieses System, welchessich durch seine Simplicität sehr empfiehlt, erklärt dochnicht, warum bisweilen auf ein starkes Fallen des Baro-meters nicht der geringste Regen oder Sturm folgt; in-gleichen, warum unter dem Aequator die Barometerver-anderungen fast gänzlich wegfallen, da doch das Aufsteigen