Blu Bo! 4OZ
Warme, und giebt beynahe die nemlichen Produkte, wie-daö Blutwasser, nemlich einen flüchtigen alkalischen Spi-ritus, festes flüchtiges alkalisches Salz in sehr großer Men-ge, und ein schweres stinkendes Oel. Das Rückbleibselist leicht und schwammigt, und enthält viel Küchensalz undfeuerbeständiges mineralisches Alkali.
Das Blut entsteht aus den vom Magensaft aufge-löseten und verarbeiteten Nahrungsmitteln, welche in demZwölffingerdärme (eluoclenum) durch Vermischung mitder Galle und dem Gekrösdrüsensafte verdünnt, und inden Nahruiigssafr (cl^-Ius) verwandlet werden. Die-ser dringt durch die engen Milchgcfäße, das Gekröse, undeinige weitere Gefäße bis zu dem schon vorhandenen Blutein die Holader ein. Aus dem Blute werden entwederdurch Zertheilung größerer Gefäße in kleinere, welche nurfeine Safte aufnehmen, oder durch Ausdünstung, oderdurch eigne zu solchen Absonderungen bestimmte Drüsen,d. i. Verwesungen mehrerer Gefäße, die übrigen Säftedes thierischen Körpers abgeschieden.
Leske Anfangsgr. der Naturgeschichte, §- 5 Z—-6z.
Macquer chym. Wörterbuch , Art. Blut ver Thiere.
Blutaöom, zurückführende Adern, Venae,Diesen Namen führen die cylindrischen Gefäßeoder Röhren, welche im thierischen Körper das Blutvon den äußern Theilen nach dein Herzen zurückführen,s. Blur.
Bologneser Flaschen, Sprmgkolbens kle-ine bonomonie!', Dies sind kleine
ziemlich dicke birnförmige Kolben von weißem oder grünemGlase, welche von außen einen beträchtlichen Schlag ertra-gen können, durch die geringste Rihung von innen abersogleich zerspringen. Man kan damit gegen die Wandschlagen, ohne sie zu beschädigen; aber das kleinste scharfeFeuersteinchen, das durch ihre Oefnung hineinfällt, sprengtsie in Stücken.
Sie werden völlig, wie andere Glaser, geblasen, abernicht in dem Kühlofen allmählig, sondern an freyer Lust