Band 
Erster Theil von A bis Epo.
Seite
463
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B

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40 z

vom Glase, dwidirr durch den Unterschied bey-der Werten.

Wünscht z. B. jemand, der auf 24 Zoll weit deut-lich sieht, etwas in der Entfernung von 8 Zoll deutlich zu

sehen, so wird das dazu nöthige Brillenglas -----12

24-"8

Zoll Brennweite haben müssen. Für ein Auge, daö indie grösien Entfernungen deutlich sahe, ließe sich cl unend-lich groß sehen, und die obige Formel verwandtste sich ins — b. Ein solches Auge würde durch jedes erhabneGtaS das deutlich sehen, was in des Glases Brennraumeliegt.

Diesem Auge vergrößert das Brillenglas eigentlichdie Gegenstände nicht; es zeigt sie unter eben dem Win-kel, unter welchem sie dem bloßen Auge in der Entfernungf oder b erscheinen würden. Der Unterschied ist nur die-ser, daß der Presbyt die Sache vom bloßen Auge weiterentfernen müste, wobey sie ihm freylich wegen des weiter»Wegrückens kleiner erscheinen würde. Ein Brillenglasvon 4 Zoll Brennweite scheint die Buchstaben zu vergrös-sern; allein nur darum, weil es dieselben fo zeigt, wie siedas bloße Auge in einer Entfernung von 4 Zoll auch sehenwürde. Man betrachtet sie aber gewöhnlich in 8 Zoll Ent-fernung, wo sie etwa nur halb so groß scheinen, und ur-theilt daher, daß die Brille sie doppelt so groß darstelle.Nimmt mair inzwischen Vergrößerung für daö Verhältnißder durch die Brille erscheinenden Größe zu der dem bloßenAuge in der weite des deutlichen Gehens erschei-nenden Größe, so ka» man sagen, daß das Brillenglas

den Gegenstand mal, oder was eben so viel ist,

o I— o

mal vergrößere. Die Weite des deutlichen Sehens ist beyden Presbyten gewöhnlich i, 2, z Schuh und wenig drü-ber. Für Gegenstände also, die man in der Weite von8 Zoll betrachten will, werden Brillengläser von 24, 12,roß Zoll Brennweite erfordert, deren Vergrößerung, indem angegebnen Sinne des Worts, z, Mach ist.