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sind auch hier die ersten Dampfmaschinen von Engländernangegeben worden. Belidor (^rckireälure byäraulchue,1o. II. p. zog. u. f.) beschreibt sehr umständlich und lehr-reich diejenige, welche zu Fresnes, einem nahe bey Condeliegenden Dorfe, erbauet war, um die Grubenwajser ausden daselbst beftndlichen Steinkohlenschachten zu fördern»Da diese Maschinen aus sehr vielen einzelnen Theilen zu-sammengesetzt sind, deren ausführliche Beschreibung mebcRaum und Abbildungen erfordern würde, als hier daraufzu verwenden möglich ist, so werde ich deshalb auf Belr-dors angeführte Stelle verweisen, und hier nur eine kurzeNachricht von den Haupttheilen der Maschine geben, zuderen Erklärung Taf. V. Fig. 87. gehört.
Der Mechanismus dieser Maschinen beruht, iin Gan-zen betrachtet, auf einem Hebel oder Baumeder an dem einen Ende ll mit den Säugpumpen, welchedas Wasser heben sollen, am andern mit einem Kolbenverbunden iist, der in einem Cylinder oder Stiefel?() aufund nieder -geht. Dieser Cylinder steht mit einem großer»kupfernen Kessel oder Helme in Verbindung; beyde sindwohl verschlossen, so daß keine äußere Luft hineinkommenkan; der Kessel steht über einem Ofen k, dessen Feuer dieMaschine treibt.
Das im Kessel kochende Wasser wird in Dampfe ver-wandlet, welche in den Cylinder aufsteigen, und den Raumausfüllen, der durch das Heraufgehen des Kolbens leerwird. Der Kolben selbst wird durch das Uebergewicht desHebels, der an der Seite li starker, als an der andern ^belastet ist, aufgezogen. Sobald der Kolben seine höchsteStelle erreicht hat, schiebt die Maschine vermittelst eineram Hebel bey Ick anhängenden Stange einen Deckel oderSchieber, den sogenannten Regulator, vor die untereOefnung der Röhre, welche den Cylinder mit dem Kesselverbindet, so, daß weiter keine heißen Dampfe aus demKessel aufsteigen können. Eben diese Stange öfnet zu-gleich einen Hahn IL, wodurch eine Einspritzung von kal-tem Wasser in den Cylinder veranlasset wird. Dieses kalteWasser spritzt von unten auf gegen die untere Seite des