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ring. Eine Masse Wasser z. B., die durchaus gleichwarm ist, ein Klumpen Metall rc. wird in jedem tzsubik-zolle seines Raums eben so viel Materie, als im andern,enthalten, und daher ein Körper von gleichförmiger 'Dich-tigkeit seyn; ein Körper hingegen, der aus verschicdnenan einander gefügten Materien zusammengesetzt ist, z. B.ein Messer, dessen Heft von Eisen, der Grif von Holz ist,enthält in der mit Eisen angefüllten Helfte seines Raumsmehr Materie, als in der mit Holz erfüllten: es ist einKörper von ungleichförmiger Dichtigkeit. Bey Körpernder lehtcrn Art muß eigentlich von den verschiedenen Dich-tigkeiten der Theile, eine jede insbesondere bestimmt wer-den; betrachtet man aber den Körper so, als ob alle zuihm gehörige Materie durch seinen ganzen Raum gleichför-mig vertheilt wäre, so findet man etwas, das seine mitt-lere Dichtigkeit genannt wird.
Man nenne zweener gleichförmig dichten Körper Mas-sen kl, m, die Räume oder Volumina, die sie einnehmen,V, v; das Verhältniß ihrer Tüchtigkeiten Och Es istdie Frage, wie dieses Verhältniß gesunden werde, wenndie Massen und Raume gegeben sind. Hiezü führen nunfolgende Sätze und Schlüsse,
l. wenn zween Rörper einerley Raum ein-nehmen, so verhalten sich ihre Dichrigkeiren, wiejhre Massen. Dies folgt aus der Bedeutung des WortsDichtigkeit, Ein Körper heißt doppelt so dicht, wenn erin eben dem Raume doppelt sy viel Masse enthält,
tt. Wenn zween Rörper einerley Massen ha-ben, so verhalten sich ihre Dichrigkeireu umge-kehrt, wie die Raume, die sie einnehmen. Esfällt nemlich in die Augen, daß eben dieselbe Masse inden dritten Theil des vorigen Raums zusammengedrängt,eine dreymal so große Dichtigkeit veranlasse,
Man denke sich nun noch einen dritten Körper, des-sen Masse—lVl, der Raum sey, die Dichtigkeit abersich zu den Tüchtigkeiten der beyden ersten, wie 8:1) und):cj verhalte. S>), ist