zu werden, daher man das Regenwaster insgemein so rein,als das destilliere, findet. Im gemeinen Leben pflegt manwohl dies alles ohne Unterschied Dunst oder Dampf zunennen; ich glaube aber in den hiehergehörigen Artikeln:Dünste, Dämpfe, Gas, Ausflüsse, die Bedeutun-gen dieser Worte in der Sprache der Physik hinlänglichfestgesetzt zu haben.
de Lüc Untersuchungen über die Atmosphäre, H. Band§. 675 u. f.
HrrAtt'e U6s»s tur l' dyZrometrie, Ltlsilll. cb. I.et2.
Licktenberg Anm. zu Erflebens Anfqngsgr. der Natur,lehre, bey §. 434.
Dunkle Aöb'pöU, Korpora oblcura, non lucen-tia, opaca, Körper, welche nicht für sich
allein, sondern nur durch Hülfe leuchtender Körper gesehenwerden. So ist der Mond ein dunkler Körper, weil ernur durch das Licht der Sonne sichtbar wird. Man nenntdie dunklen Körper, wenn sie von den leuchtenden sichtbarwerden, erleuchtet. Sie werfen nemlich das Licht, dassie von den leuchtenden Körpern empfangen, ins Auge zu-rück. Erleuchtete dunkle Körper sind vermögend, anderedunkle Körper wieder zu erleuchten. So erleuchtet dieErde den Mond, indem sie auf ihn das Licht der Sonnezurückwirft.
Unter dem Worte: opscus, versteht man
poch öfter den undurchstchtigen, als den dunklen Kör-per; am gewöhnlichsten bedeutet eS einen Körper, der bey-des zugleich ist.
Dunstbläschen, s. Dünste.
Dunstkreis, Dunstkugel, s. Luftkreis.
Duvchdrl'nstltchkert, permeabülltas,
Äte. Die Fähigkeit eines Körpers, durch seine Zwischen-räume andere Materien durchzutasten. Die Materie ansich betrachtet, ist undurchdringlich , f. klll-
durchdringlichkeic. In sofern aber die zu jedem Kör.per gehörige Materie Zwischenräuine zwischen ihren Theilen