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Andere brauchten dazu ein gewöhnliches Barometer,und sehten es unter eine Glocke, die es fassen konnte. Jemehr die Glocke ausgeleert ward, desto tiefer fiel es herab,und zeigte so durch seine vcrschiednen Höhen die Grade derFederkraft der unter der Glocke befindlichen Materie an.
Da aber so hohe Glocken, die ein ganzes Barometerfassen, unbequem sind, so hat sich v. Marrmi hiezu desabgekürzten Barometers (Lar-omer,-- bedie-
net, welches du Fa? (Em. cie karis, 1754.) beschreibt.Es kömmt in der äußern Gestalt (Taf. Vl. Fig. 108.) mitdem Gefäßbarometcr, Taf. III. Fig. 41. übercin, ausge-nommen daß es überhaupt nur etwa drey Zoll über der un-tern Quecksilberfiäche hoch ist. Man füllet es nebst demuntersten Theile des Gefäßes ganz mit Quecksilber an, undbefestiget es an eine Scale, worauf die drey Zoll seinerHöhe in Linien abgetheilt sind. Es wird beym Gebrauchesenk echt unter der Glocke der Luftpumpe ausgestellt. Aufdie ersten Züge erfolgt noch keine Wirkung. Wenn aberdie Glocke so weit ausgeleert ist, daß ein gewöhnliches Ba-rometer ungefähr auf 24 Zoll fallen würde, so fängt dasQuecksilber bey z an, sich zu regen. Wenn es auf 2 Zollherabkömmt, so muß man schließen, daß die noch übrigeElasticität 2 Zoll Quecksilberhöhe halte. Vergleicht mandamit den Stand des gewöhnlichen Barometers, z.B. 26Zoll, so findet sich, was für einen Theil von der Elasticitätder äußern Luft dies ausmache, hier
Gmearon (bbilos. Irans. Vcil. XOVIl. art. 69.)hat einen andern Mercurialzeiger angegeben, der auch ver-stärkte Elasticität unter der Glocke, bey Verdichtungen derLuft, zu messen geschickt ist. Taf. Vl. Fjg. 129. isteine gekrümmte gläserne Röhre, bey 6 zugcschmolzen. Ihroberes öftres Ende reicht bis in die Glocke. Sie hat inbeyden Schenkeln Quecksilber, welches, ehe die Pumpe zuarbeiten anfängt, in der wagrechtcn Linie ^6 HIeht; derRarim 60 hat Luft von gewöhnlicher Dichte. Wird dieElasticität unter der Glocke vermindert, so dehnt sich dieLust in 66 aus, und das Quecksilber steigt bey Im