Ela
717
Wird die Lust unter der Glocke verdichtet, so fällt dasQuecksilber bey ^ und steigt bey 6. Hier wird x sowohlals Ic negativ; die Formel aber bleibt die vorige.
Beispiel. Es sey Lv — a — z Zoll; die Barome-terhöhe 27 Zoll; die Quecksilberfläche ^ sey um z Zoll-2 x gestiegen, und stehe über der untern Quecksilberflache6 Zoll hoch. So ist g, die Federkraft unter der Glocke
— ^ — 6 — 7^ Zoll Quecksilberhöhe.
Z-s-Z
Ware'^ um i Zoll gefallen, und stünde also unter
2 2*7
der andern Flache2 Zoll rief, so würden— ——- 2 —
42^ Zoll Quecksilberhöhe seyn.
Jti der von Herrn Lichcenberg seiner Ausgabe derErxlebenschen Naturlehre vorgesetzten Beschreibung derSmeatonschcn Luftpumpe - nach V7airne's und BlunrsVerbesserungen, ist die eben beschriebne Einrichtung, ver-muthlich wegen der Schwierigkeit, Röhren von durchausgleichem Durchmesser zu bekommen, und wegen der be-schwerlichen Rechnung, wieder abgeändert, und mit einemgewöhnlichen Hawksbeeschen Elasticitätözeiger zum Maaßeder Verminderten Elasticitäten vertauscht. Es istHiebey nur der Unterschied, daß die Barometerröhre nicht,wie Taf. Vl. Fig. 107., unmittelbar in die zur Glockeführende Röhre eingelassen ist, sondern erst in eine Mes-singne Büchse geht. Aus dem Deckel dieser Büchse gehtdann erst eine gekrümmte Röhre hervor, welche Mit demzur Glocke führenden Canale Gemeinschaft hat. Die Ab-sicht dieser Einrichtung ist, zu verhindern, daß, wenn jadurch irgend ein Versehen einmal, wahrend Quecksilber inder Röhre ist, die äußere Luft von unten zudränge, dasselbenicht jn die Maschine gespritzt werde, sondern sich in dermit einem Kütt überzognen Büchse sammle, und wieder indas Gefäß Herablaufe. Verstärkte Elasticität zu mes-sen, ist eine kleine horizontale gläserne Röhre angebracht,die an einem Ende zugeschmolzen, mit dem andern osnen