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Das Reibzeug zeigt, wenn es isolier ist, Mzejt dieentgegengesetzte Elektricität von derjenigen, welche der ge-riebene elektrische Körper erhaltey hat. Man kan aber fastallen elektrischen Körpern nach Gefallen >4« L oder—Lgeben, je nachdem man das Reibzeug anders wählt, oderden Druck beym Reiben verstärkt. Kleine Veränderun-gen auf der Oberfläche der Körper , ein verschiedener Gradder Trockenheit, oder eine verschiedene Anwendung einerund ebenderselben Materie bringen oft eine ganz andereElektricität hervor. Doch scheint die Regel sich grösten-theils zu bestätigen, daß beym Aneinanderreihen zwoerMaterien die am meisten elektrische oder die glätteste ^ L,die am wenigsten elektrische oder die rauheste aber —L er-halte. Glattes Glas erhält -4- L von jedem Reibzeuge,nur vom Katzenbalge, welcher in hohem Grade elektrischist, wird es—L. Mattgeschliffenes Glas hingegen er-hält, mit Wollenzeuge, Holz, Papier, Siegeüak undder Hand gerieben, >— L. Das Siegellak erhält von je-dem Reibzeuge — L. Gedörrtes Holz mit Flanell gerie-ben, erhält — L, mit Seide Sind sich ein paarelektrische Körper völlig gleich, und werden an einandergerieben, so wird der stärker geriebene—L» verändere» 4 - L. Ein seidnes Band /V z. B., das man über einemandern völlig gleichen k so hin und herzieht, daß das ganzenur einen kleinen Theil von ll reibt, erhält L hin.gegen—L.
Die seidnen Bänder und Strümpfe zeigen in dieserAbsicht sehr merkwürdige und auffallende Erscheinungen,welche von Summer (kdilok. IckansgK. Vot. Ick. k. I.n». z6.) und (Llgna (lVIil'cell. lttcier. Hurmenli5, ann.176;. S.z i. u. f.) beschrieben worden sind. Ueberhauptscheinen seidne Bänder, zwischen zween Leitern gerieben,—L, zwischen zween elektrischen Körpern aber, die durchReiben negativ elektrisier werden, « 4 > L zu erhalten. WeißeBänder zwischen Glas und einem Leiter erhalten schwachgerieben L, stark gerieben —L. Legt man zwey weißeBänder übereinander, und reibt sie so zwischen zwoen ver-schiednen Flächen, so wird dasjenige, welches Glas oder