Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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weit natürlicher und leichter, sich dabey zwo Materien, de-ren jede ein Franklinsches positives k. ist, zwey reelle We-sen , als einen Mangel und Ueberstuß eines einzigen L zugedenken. Ich begreife weit leichter, wie ein reelles -l- Lein anderes eben so reelles — ki in der Entfernung anzie-hen, binden und festhalten könne, als ich mir vorstellenkau, wie sich Ueberstuß und Mangel anziehen und bindenkönnen.

Daher ist selbst Herr wilke, der sonst in den Er-klärungen dem Franklinschen «System sehr glücklich folgte,und sogar zu Verschönerungen desselben beygetragen hat,seit seinen im Jahre 1762 und 176 z angestellten Versu-chen (Schweb. Abhandl. B. 2z. S. 271. ingl. B. 25.S. 207. u. f.) über die entgegengesetzten Elektricitäten,mehr auf die Seite der Syminerschen Theorie getreten,und hat sich nachher in seinen Abhandlungen über den Elek-trophor (Schweb. Abhdl» B. zg. S. 6Z.) noch bestimm-ter dafür erkläret. Auch Bergmann (Schweb. Abhdl.für 176;, B. 27. S. 145»), Rratzenstein (Vorles.Lber clie kxpcr. kkizl'. Lopenb. 4ke /tus§. 1781- 8. ss.151.), Rarsten (Anleitung zur gcmeinnützlichen Kennt-niß der Natur, Halle 178 z. 8. §. 497.) und Förster(in «Lrells neusten Entdeckungen in der Chymie, 12 B.S. 154.) nehmen lieber zwo verschiedene elektrische Ma-terien, als eine einzige, an. Herr Lichtenberg erklärtdie Phänomene durch die Bezeichnungen H L und —L inAusdrücken, welche man nach den beyden System über-setzen kan. Man wird aber diese Uebersetzungen weit leich-ter und schöner finden, wenn man sie nach der Symmer-schcn Theorie einrichtet, welcher auch Hr. Lichtenberg denVorzug giebt.

Franklin selbst, der über Anhänglichkeit an Hypo-thesen weit hinaus ist, hak von seiner Theorie nie anders,als mit Mißtrauen, gesprochen. Seine Verdienste grün-den sich nicht aufdiese Theorie, sondern auf die wohlgeord-neten Vorstellungen, die er uns mit Hülfe derselben versthafthat, und auf seine übrigen Entdeckungen und wichtigen An-wendungen derselben, weiche, immer feststehen, die Theorie