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dem Franklinschen System. Er sieht also Phlogiston,Elektricität und Feuer blos als verschiedene Modifikationeneines und ebendesselben Grundstofs an, der im ruhendenZustande Phlogiston sey, beym ersten Grade der Wirk-samkeit Elektricität, und bey heftiger Bewegung Feuerhervorbringe. Man kau nicht läugnen, daß diese Vor-stellungSart bey der Voraussetzung einer einzigen elektri-schen Materie, alle Aufmerksamkeit verdiene.
Diejenigen hingegen, welche die Symmersche Theo-rie mehr befriediget, haben zur Erklärung der Ursachenelektrischer Erscheinungen zwo besondere mit einander ver-wandte Materien nöthig. Herr Wilke nimmt dafür dasFeuer und eine Säure an, hat auch in seinen angeführtenAbhandlungen statt der Bezeichnungen 4b K und —L stetsdie Namen Feuer und Säure gebraucht. Die neuernchymischen Untersuchungen und Theorien über Feuer, Phlo«giften und Verbrennung, wobey sich mehrentheils zweeneinander entgegenwirkende Stoffe zeigen, haben zu be-stimmtem Muthmaßungen hierüber Gelegenheit gegeben.
Herr Rraizenstein (Vorlell über die Lxp. kliyl^grs ^uü. Lopenb 1781. F ) nennt die aride, —Ldie phlogistische Elektricität, und leitet alle elektrischeErscheinungen von Dunstkreisen her, die aus feinen Thei-len des Acidums und des Phlogistons, d. j. aus schweflich-ten und phoöphorischen Ausflüssen bestehen, die aus denKörpern herausgetrieben und in eine zitternde Bewegungverseht werden. Herr Lichtenberg (Magazin für dasNeuste cms d. Phyf. I.B. 4 St. S. n z. u. f.) giebt vondieser Theorie einen ungemein lehrreichen Auszug, mit sei-nen Bemerkungen begleitet.
Herr Rarsten (Anl. zur gemeinnützl. Kenntniß devNatur, §.497.) nimmt bis auf weitere Untersuchung denStof des H L für reine mit Elemenkarfeuer gesättigte Luft,den des —L für das an eine zarte Säure gebundne Phlo-giston an, und erklärt hieraus die Hauptgesetze der Elek-tricität sehr schön und in völliger Uebereinstimmung mitLrawfords Theorie der Verbrennung. Daß aber beyelektrischen Wirkungen alle die hier genannten Grundstoffe,