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priestley (Gesch. der Elektr. durch Krünitz, S. 144.)schlägt zur Beobachtung der Luftelektricität folgende Ein-richtung vor. Man errichte auf den: Gipfel eines Gebäu-des eine Stange, welche oben ein dickes Stück Glas, etwaeinen Schuh lang, hat, das mit einem zinnernen Trichterbedeckt wird, um den Regen davon abzuhalten. Ueberdemselben lasse man eine hohe zugespitzte eiserne Ruthe her-vorragen. Von dem Trichter lasse man einen Drath andem Gebäude Herabgehen, der von der Stange und denTheilen des Gebäudes etwa einen Schuh weit entferntbleibt. Diesen führe man, ohne daß er Leiter berührt,durch ein Fenster ins Zimmer, und verbinde ihn mit einemifolirten Conductor, an welchem man die Elektricität durchdie gewöhnlichen Erscheinungen wahrnehmen, auch ihreStarke und Beschaffenheit mit Elektrometern untersuchenkan. Zur nöthigen Sicherheit räth Priestley an, nebendem Drache einen gewöhnlichen Blitzableiter Herabgehenzu lassen.
Ee (/is2b Oblerr. er möm. lur!a pkyligue,l'o. III, ^sanv. 1774.) beschreibt unter dem Namen desFulgurometers folgende Veranstaltung. Er errichtet einehohe hölzerne Stange an einem, so viel möglich, von Hau-fern, Bäumen rc. entfernten Orte, küttet darauf eine glä-serne Flasche, und auf diese einen blechcrnen Trichter inGestalt eines 4 Schuh langen Sprachrohrs, dessen unte-rer Rand auf allen Seiten einen Schuh weit über die Fla-sche hinausgeht. Auf das obere enge Ende des Trichterswird eine 4 — 5 Schuh lange zugespitzte eiserne Stangeaufgeküttet, und von der Spitze aus ein Drath weit durchdie Luft bis ins Zimmer des Beobachters geleitet, in dessenFenster die Oeftiung weit seyn muß; doch müssen die Fen-ster zugehalten werden, um keine Feuchtigkeit ins Zimmerzu lassen. Zur nöthigen Beschützung geht von dem Trich-ter noch eine Ableitungskette gerade herunter bis aufeinen Schuh weit von der Erde; unter diese Kette wirdeine Metallstange, tief in die Erde eingelassen, und hat obeneine leichte blecherne Platte mit einem Charnier. Wenndie Elektricität zu stark wird, soll nemlich das Ende der