Band 
Erster Theil von A bis Epo.
Seite
802
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»geht mitten durch die Röhre oder den Stab ein starker me-»tallner Drath bis zu der ober, befindlichen metallenen Kli-ngel §. Diese Zurichtung dient dazu, d, S Küsten zu ist-»liren, um dadurch die entgegengesetzte Elektricität zu er-klangen.

»An der vordem Seite des KüstenS gegen den Zulei-»ter hin ist ein Streif Wachstaffet lr befestigt, der über»einen Theil der Trommel hinreicht, um das Ausströmen»der elektrischen Materie nach den entgegengesetzt elekrri-»schen Theilen der Trommel zu verhindern.

»In einiger Entfernung unter der Trommel ist auf»dem Gestell ein Bret befestiget, auf welches ein Kohlen-»becken i gestellt werden kau, um der Trommel iin Som-»mer die nöthige Warme lind Trockenheit zu geben. (Man»kan die Kohlen mit Asche bedecken, oder ein Blech dar-»über legen, damit die Hitze die Trommel nicht beschädige).»Im Winter fällt dieser Zusatz weg, weil zur stärksten»Wirkung schon hinreichend ist, die Maschine in die Nahe»eines Ofens oder Camins zu bringen.

«Die Kette ic am Halse der Kugel dient sowohl die»elektrische Materie abzuleiten, da das Küsten isolirt ist,»oder wenn sie mit einem isolirten Körper verbunden wird,»die entgegengesetzte Elektricität zu erhalten.

»Der metallne Conductor, Fig. 117. ist mit dem»Zuleiter 0 verbunden, und steht auf einer starken Glas-»röhre p. Die Kette I ist nöthig, die Elektricität weiter»zu führen, oder wenn ein Conductor mit dem Küsten ver-bunden ist, die Materie zuzuleiten."

Herr Donndorf (Lehre v. der Elektr. Th.k. S» 26.)beschreibt diese Maschine unter dem Namen des Lichtenber-gischen Lufcelekrrophors (der ihr gar nicht schicklich zu-kömmt) in einer etwas veränderten Gestalt, die ihr HerrSregmann in Castel (jetzt in Marburg) gegeben hat.Sie ist dadurch nur vertheuert, ohne mehr zu leisten. Hr.Stegmann verfertigt sie für 20 Thaler, da man sie in ihrerursprünglichen schönen Simplicität für 7 bis 9 Thaler ha-ben kan.