Ele Foy
Lavallo (Vollst. 2 lbhandl. von der Elektr. Th. IH.Cap. z.) schlagt das Taf. VII. Fig. 120. vorgestellte Sta-tiv mit den Cantonschcn Elektrometern d und Oll) vor.Auf dem hölzernen Fuße 8 steht eine Säule ä von Glasoder gedörrtem Holz, oben abgerundet, oder mit einer höl-zernen Haube versehen, aus der vier Arme von Glas odergedörrtem Holz hervorgehen, woran vier Elektrometer han-gen. Zwey davon d sind Cantonsche an leinenen Faden(die er mit schwachem Salzwasser zu tranken anräth) undKorkkügelchen von ^ Zoll Durchmesser. Sie hangen aneinem 6 Zoll langen gläsernen mit Siegellak überzognenStäbchen, mit dem man sie isolirt vom Stative abnehmenkan. 1)0 sind seidne Fäden, 8 Zoll lang, an deren Endeeine Pflaumfeder hängt. Man sieht bald, daß dies einezu vielerley Absichten bequeme Einrichtung ist.
Da alle diese Veranstaltungen nur zeigen, ob dieElektricität starker oder schwächer, nicht aber, wie yroßsie eigentlich sey, so hat Herr AcharO (Beschäftigungender berliner Gesellschaft naturforschender Freunde, Th. I.Berlin 1775. gr. 8. S. u. f.) ein Elektrometer ange-geben, welches die Kraft der Elektricität wirklich abmes-sen, und ihr jedesmaliges Verhältniß zur Schwere derErdkörper bestimmen soll. Herr LicHrenberg (Magaz.für das Neuste :c. B. ll. St. i. S. 146.) hat dasselbekurzer beschrieben. An einem messingnen Lineal Taf.Vll. Fig. 121., sind bey O, c, an kleinen Hacken zwo Ku-geln von verschiedenen Gewichten ll, f, an messingenen Fä-den von gleicher Lange aufgehangen. Die Fäden müssenso steif seyn, daß sie sich nicht krümmen. Das Lineal hatbey ll, I, Vertiefungen, damit der Faden dicht an seinerSeite anliegen kan, wenn die Kugel das Lineal berührt.Die Kugeln würden aus Meerschaum zu verfertigen seyn,welche Materie die Feuchtigkeit aus der Luft wenig an-nimmt. Man setze nun, die Kugel ll (deren Gewichtnebst dem des ganzen Fadens ^r? sey) werde durch dasElektrisiern des Lineals um den Winkel Lllll abgcstos,stn. Der Schwerpunkt des Penduls Lll sey in 6» so wirdsein Gewicht —l? es lothrecht nach der Linie 6n herab.