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wird man zu Wahrnehmung schwacher Elektricitäten einebessere Einrichtung verschlagen können.
Außer diesen so brauchbaren Korkkugelelcktrometernhaben le und d'Arcp (sVlem. cke Paris 1749.) nocheine andere Art, die Stärke des Zurückstoßens zu messen,angegeben. In einem großen, ganz mit Wasser gefüll-ten, Gefäß (Taf. Vll. Fig. 124.) schwimmt ein GlasLV, wie ein Aräometer geformt, dessen Stiel 12 Zoll langund eine Linie dick ist; es muß im natürlichen Zustandebald bis an den Boden des Gefäßes herabsinken. DasGefäß ist mit der messingnen Scheibe lck zugedeckt. Diesehat in der Mitte ein Loch, durch welches der Stiel V durch-geht. Damit der Stiel nicht umschlage, ist Quecksilberunten bey 6l), auch sind Silberfäden über das Loch in derScheibe 1 ^ gespannt, zwischen denen er aufund absteigen kan.Oben am Ende des Stiels ist ein messingnes Schcibchenvon 14Z Lin. Durchmesser. Wenn nun dies alles iso-lirt, und mit einem clektrisirten Leiter verbunden wird, sostößt die Scheibe ki das nahe an ihr liegende Plättchen I-ab, und erhebt dadurch das Aräometer. Kan man dieHöhe messen, auf die eö erhoben wird, so läst sich aus dembekannten Gewichte desselben, und dem Verhältnisse desStiels zum ganzen Körper die Kraft des Abstoßens berech-nen. Die Erfinder schlagen vor, ein mattgeschlifnes Glasmit Parallellinien bezogen, gegen die Maschine zu stellen,vermittelst eines Lichts den Schatten des Gefäßes darauffallen zu lassen, und so aus der Zahl der Parallellinien,durch welche der Schatten des PlättchenS p steigt, auf dasSteigen des PlättchenS selbst zu schließen. Den dazuvorgeschlagnen Apparat möchte man wohl zu unbequemfinden.
Eine ganz andere Classe von Elektrometern hat dieAbsicht, die Stärke der elektrischen Funken und Erschütte-rungsschläge zu messen, oder wenigstens Funken und Schlägevon einer gewissen vorgeschriebenen Stärke hervorzubrin-gen. Canton verfiel gleich nach Erfindung der leidnerFlasche auf ein Mittel, die Stärke der Ladung zu bestim-men. Er nahm die geladne Flasche in die Hand, ließ