§28 E l e
bestätigen, weil bey nicht-isolirter Basis die um sie herum-liegenden Leiter, z. B. die goldenen Leisten am Tische u. dgl.allemal leuchten, wenn man dem Deckel den Funken giebt,woraus für Franklins Meinung geschlossen werden könnte,die Form gebe allezeit elektrische Materie ab, so oft derDeckel dergleichen empfange. Indeß nimmt doch auchbey isolirtcr Basis der Deckel einen Funken und mit die.sem einige Elektricität an, obgleich die Basis nichts ver-lioren kan.
Ich will dieser Erklärung des Elektrophors nunmehrdie Lichtenbergische Theorie so beyfügen, daß daraus dieUrsachen der Erscheinungen in eben der Ordnung erhellen,in welcher oben die Erscheinungen selbst angegeben, wor-den sind.
r. Seht man auf die —kl habende Fläche des Ku-chens den isolirten Deckel, so wird ein Theil seines natür-lichen 4-L von ihr gezogen, und sein natürliches —L zu-rückgestoßen. Hebt man ihn aber unberührt wieder ab,so hören diese Wirkungen, welche blos vom Kuchen herka-men, auf, und das -i-L und —L des Deckels treten wie-der in ihr natürliches Gleichgewicht.
2 . Wird der Deckel auf dem Kuchen liegend berührt,so verbindet sich sein zurückgestoßnes oder freyes —L miteben so viel -l- L des Fingers durch einen Funken. Dieses
— k -k-L ist — o.
Indem des Kuchens obere Seite —kl hat, so bindetdieses eben so viel -s L der untern Seite. Daher wird —kan der untern Seite des Kuchens frey, geht aber, weil dieBasis jetzt nicht isolirt ist, in den Tisch über, oder sät-tigt sich mit L aus demselben. Wird aber der Deckelaufgesetzt, so ändern sich die Umstände. Das —L desKuchens zieht itzt das des Deckels, und kan dahernicht mehr so viel der untern Seite binden. Daherwirkt dieses -h L freyer gegen die Form, und stößt dasL derselben zurück. Berührt man nun Deckel und Formzugleich, so gehen das zurückgestoßne «4« L der Form und
— L des Deckels in einander über, und die Finger fühleneinen erschütternden Schlag.