Band 
Erster Theil von A bis Epo.
Seite
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der heliocentrische Ort oder die heliocentrische Lange für diegegebne Zeit finden läßt, s. Anomalie.

Was die Breiten betrift, kommen noch folgende beydeElemente hinzu: 5) die Lage der Knotenlinie, s. Rnoren,6) die Neigung der Bahn, oder der Winkel, den sie mitder Erdbahn macht. Durch diese beyden Data findet sich,wenn der heliocentrische Ort bekannt ist, die heliocentri-sche Breite für jede gegebne Zeit, durch trigonometrischeRechnung.

Die für jeden Planeten insbesondere ausgearbeitetenastronomischen Tafeln erleichtern diese Berechnungen, wel-che sonst äußerst mühsam seyn würden. Diese Tafeln grün-den sich auf die aus den Beobachtungen gezognen Bestim-mungen der Elemente. Weil aber alle Beobachtungenunvermeidlichen Unvollkommenhciten ausgesetzt find, so be-darf es von Zeit zu Zeit neuer Vergleichungen der Tafelnmit dem Himmel, um die Bestimmungen der Elementeimmer mehr zu berichtigen, und so die Genauigkeit der Ta-feln immer höher zu treiben.

Die neusten Bestimmungen der Elemente der Plane-tenbahnen werde ich bey dem Worte: Weltsystem, an-geben.

Bey den Kometen kan man mehrentheils nur daSStück ihrer Laufbahn, welches in die Nähe der Erde undder Sonne fällt, betrachten, und muß dasselbe als einStück einer Parabel anfehen. Hiebey kommen folgendeElemente vor: i) der Ort der Sonnennähe, 2) der Zeit-Punkt des Durchgangs durch die Sonnennähe, z) der Ab-stand des Kometen von der Sonne in der Sonnennähe,4) die Lage der Knotenlinie, 5) die Neigung der Bahn,6) die Richtung des Laufs, ob er nemlich, wie bey denPlaneten, der Ordnung der Zeichen des Thierkreises folge,oder derselben entgegengehe.

Hat man die Elemente eines Kometen aus den Beob-achtungen seines Laufs bestimmt, und findet nach mehrerenJahren einen neuen Kometen, aus dessen Laufe eben die-selben Elemente folgen, so muß man schließen, daß dieserneue kein anderer, als der wiedererscheinende vorige sey,