Vorrede.
bares Buch mit gutem Gewissen anzu-rühmen. Die Menge zwar der bißheri-genLiebhaber desselben/welche den gros-sen Vorrath von Exemplarien der erstenAuflage innerhalb weniger dann dreyJahren aufgezehret habe»,/ könnte seineSchäzbarkeit genug beweisen / weil esaber doch/ gleich allen neuen Büchern,hier und da noch einigem Tadel ausgesetztworden / so halte ich vor nöthig, die Lie-Haber solcher Werke noch genauer vonseiner ganzen Verfassung zu unterrichten,und seinen ganzen Werth mehr in dasKlare zu setzen.
Man hat alle solche Werke vorzüg-lich nach ihrem Verfasser, denn aberauch nach ihrer Absicht zu schätzen. Je-ner wäre ein geschickter Arzt, der in dievierzig Jahre sich immer mit dem Ge-wachsreich besonders beschäftigte, unddadurch seine Pflanzenkännrniß immerfester gründete; diese, nemlich die Ab-sicht des gegenwärtigen Werks giengebloß dahin, angehenden Gelehrten, undUngelehrten diese ganze Wissenschaftrecht faßlich und angenehm zu machen.