Pflanzen« Historie. 8;
^ daß man nicht durch das Düngen Unkraut säe.
' Wie viel Same wird nicht durch die Vogel aus-gestreuet. Endlich muß auch das Wasser garvieles fortpflanzen, da schwimmen im kleinsten! oft ganze Waldungen von Weiden und andernBäumen den Fluß hinunter, die sich an denUfern und seichten Gründen ansezen. Ins be-sondere ist auch die göttliche Vorsicht deswegenzu bewundern, daß sie einigen Samen durch eineelastische oder Federkraft des Samengefaffes weitauseinander streut, wie man denn an dem Esel,kürbis, Ungedult, Balsaminen dieselbe wahrne-men kan: an andern sindt man hole Blasen wieSeegeltücher angebunden, als an der I.ocuKalemins buliaro, oder hole Halbkugeln damitvereinigt, wie am Koriander, damit sie aufeine weite Entfernung durch die Luft seegeln kön-nen. Oefters müssen diese Theile, wenn sie mitWasser und Erde ausgefüllt sind, die Dienstethun, was das fleischichte saftige Wesen anHolzäpfeln, Blrn, Kirschen und andern Bee-ren thut, sie düngen sich nemlich die Erde zu ih-rem künftigen bessern Wachstum. Wie wun-dersam sind nicht unzaltge Pflanzen an ihren Sa,mengefässen mit Stacheln, oder steinichter Scha,le, oder mit scharf fressendem Saft verwart,oder in artigen Irrgänger» versenkt, daß nichtvur die Raupen, sondern auch gröser« Thiere
F r ihnen