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Pflanzen» Historie. 159

tu me in Viola PM35, LUt inrola üicere.*Denn die Farbe der Violen ist so vorzüglich, alsihr Geruch. Der unterste des Pöbels, wie diehohe StandsPerson weiß vom Violet zu reden;klauws in^-ulularia gedenket, daß zu Rom ei,lüge Violarii oder Violetfarber gewesen, undvon der Griechen obgedachten Ion-Blume, warJanrk/na veüis, ein VioletGewand, berümt.

§. 10.

Diese nun von dem gesitteten WeltTheil miteiner einzigen Stimme angenommene Viole,wäch,set mit ihren perennirenden Wurzeln, ganz aus-gesucht an solchen grasichren Orten, da sie vonrauhen Winden, von Nasse des Bodens, und vonallzu vieler Fettigkeit desselben verschont ist; dreyDinge, die eben auch der belobte Englische Gärt-ner Müller, erfordert, wen» eine Pflanze, wieder Roßmarin in Engelland, auch bey uns inFrankeuland, durch den Winter unter freyemHimmel fortkommen solle. Wie schön ist alsodie Natur selbst, der Gartnerey Lehrmeisterin,c>use a nernine eäoäa kaeic, yure faclenäslune, sagt Hippocrates.

Die Alte wußten auch vortreflich zu unter-scheiden, daß die Violen, sö an einem Ort wach-sen,

* Ssmsrsrli Auslegung ist noch besser, wenn erschreibt, durch Violen und Rosen will Cicero eindelicateS uud weiches Leben «ureigen.