r;6 Oekonomische
Hol;, als die Quelle der Fruchtschößlinge habe,welche fich hernach aus den Enden derienigen,Lle im zken und HtenJahr hervorgekommen,häufig zeigen werden. Gegen das freche Schos-sen muß man alle mögliche Vorsicht anwenden.Einige beziehen die erste Blüte am Vormittag,wenn es ihnen am Thau mangelt. Noch nüz»licher ist es, daß wenn zu viele Früchte ausbre,Her,, einige davon zu seiner Zeit unreif wegge-nommen werden, also daß indem die andern bey,läufig nur fünf Zoll von einander stehen, sie umso viel vollkommener wachsen und reif werdenmögen.
§. 68 .
Ausser Busch, und Spalierbäumen hat manin solchen Gärten auch nidrkge, in freyer Luft ste-hende, sogenannte halbstämmige Baume, derenStämme sechs, auch nur drey Schuh hoch find.Wir werden ihre Pfropfung und Versezung, sowie auch iener ihre, anderwärts hören, und wol- !len hier nur auch vom Beschneiden derselben ler-nen, daß solches viel weniger und länger als an ^Geländerbäumen geschehen müsse. An iene»also wird der Gipfel auch im ersten Iar abge,vommen, und in der Mitte der Krone wird immer«ine Oefnung erhalten, durch Wegnemung derZweige die darin stehen, welches nach Bartho,l-mäigeschicht, und zugleich dienet, daß solch«
Bäume