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[Erster - Dritter Band.]
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! Pflanzen Historie. 241

gen Orten auch die Merzenviolen stehen , nebstden uns gegenwärtig noch neuen Primuln, Golde! sternletu und Heilkräutlein.

8. 71.

Nach diesen dem höchsten Schöpfer gebären»den Erstlingen, greifen wir zuerst nach der Blu,yre krimula veris, dem Erstling des Frülings,französisch krime vere, sonst insgemein Schirrstselbiume, hier zu Land aber Valenzen (oder Ba,dingen, die zum Baden oder KopfLaugen dienlich)genannt. Auf magern Wiesen wächßt die schön?gelbe, lieblich riechende Gattung, welche in Apo,theken klos heißt, als wenn sie wldee

die Lämung vsm Schtagfluß diente. Sie wirdHandvollwetß gebraucht, grün und gedörrt inWasser gesotten, in einem bedekten Gefässe, undsolches wird als ein Trank warm oder kalt genom-men, wider gichkerhafte krampfichte Zustände,und eben auch vor die Lämung, wenn sie das er,stemal gekommen, und fodenn mehr vom Änzie«hen, als Schlappigkeit der Nerven herrürk, da,bey die äusserlich« Wärme und vermehrte AuS,dünstung das Beste thun Muß. Eben diese Blürmlein geben in vielen Krankheiten einen angenemewKrank vor den Durst; die andere gemeinere Va»tenge oder Schlüsselblume, so blasgelb und we,nig riechend , kan allenfalls auch die Stelle dererstem verirrten. Der über? Teil der Stengell. Theu. O fchmekt