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seyn soll, zu geben wissen ; wir werden in Zu,kunft in dieser Pflanzenhistorie einige Exempeldavon zu geben uns befleissen. Das wunder,samste ist/ daß nicht nur die Geschlechter derPflanzen / die Genera, z. E. die Acpfel eineandere haben wollen / als die Birn / sondernbaß auch die Gattungen der Pflanzen / die Spe»cies iede eine besondere Bedienung erfordern.Hier ist ein Exempel aus einem in vorhergehen,dem Spaziergang belobten Verfasser, * wel,ches sich zu gegenwärtiger wie zu der lezten Ma,terie schilt.
Viele Baume / sonderlich einige Arten vonBirn / haben es an sich / daß sie auf einem gel,len Boden zwar Holz und Blätter genug, aberwenige und nicht recht schmakhafte Früchte ge,ben. Hier hilft kein Beschneiden / sie zu bes,fern. Sondern man muß ihre Lebhaftigkeitdurch schlechtere Erde hemmen. Will oder kanman sie nicht mehr versezcn ; so darf man nurim Winter von den Stammen / ohne Verle-zung der Wurzeln ein biß zwey Fuß tief hinwegund schlechtere in den Plaz bringen. Louisekönne ist von gedachter Natur. Man nemevur zween Stamme von derselben / und seze deneinen in ein geiles / den andern in ein trokencs
Erd,
* Hamburgis. Magazin, rote»Bands, r. St. p. 57.