Band 
[Erster - Dritter Band.]
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2 Oecoiiomische

vieles vom dritten Spaziergang begegnen. Wirlernen hieraus zuerst, daß in Waldungen und aufViehtrifften ein Zusammenfluß seye, von allen an,dern G? ändearten, und daß demnach die Gütedes Schöpfers vor das Vieh, vor das Gewild,vielleicht auch vor die Menschen der ersten Welt,recht gesorget habe, dadurch, daß sie, was ander,wärts zerstreuet ist, hier zusammen häufft, daherdie Berge, der Wald, und was daran gräntzt,allezeit das angenehmste in der Kräuterkunde ist.

8. r.

So viel dann der Wald mit allen Terrainsgemein hat, so viel hat er wieder besonders. Daserste ist, kullacilia, Locjueiouräe, Kuchenschel«le, die erste Blume, die als eine Glocke hangendvom Wind gerühret, pulluca, Menschen und Viehzur Tafel lautet, die ihnen Göttliche Güte aufdas neue deckt. Sie hat eine immerwährendeWürze, und wo man fie in Gärten fetzen wollte,welche fie ihrer denen Anemonen ähnlichen Bil,düng und sehr frühen Flor wegen verdienet, müß,te es in einen Mittel, mager, oder Aschenähnli,chen Erdboden an einen trockenen und gegen dieSonne gelegenen Ort geschehen. Vielleicht wür,de ein geschickter Gärtner aus ihrem Samen neueArten hervor bringen. In der Arzney hat fiezur Zeit keinen Nutzen, als daß man eine ätzen,ve Eigenfchafft an ihr findet. Die Würze kan

einem