4 Oeeonomische
Vieh viel Milch geben, dergleichen in der SHvritzhäuffig beysammen angetroffen werden, und de-ren Kenntniß der Landwlrthschafft nützliche Ge-danken zu Verbesserung der Viehweiden gebe»;k«n, als einer nothwendigen Sache zu langer Er-haltung des Viehes, und zu reichlicher Hervor-brlngung desjenigen, was die Menschen am lieb-sten nutzen.
§. 4 »
Das dritte die Hohlwurze, kumarks bulbo-ü,^rittolockia cavs, Racine creule, wöchßtmit roth . oder weissen Blumen in denen Heckenbey denen Waldungen, auch in schattigten übs-garten. Die Blätter, noch vielmehr die Blu-men, find wenig Wochen sichtbar, etwa andert-halb Monath: die übrige Zeit verwendet die Na-tur auf den Bau der Würzen , die ja kräfftigseyn müssen. Die Würzen, so rund, aber baldhohl, bald dichte gefunden werden, find von star-ken Arzneykräfften, und reimen sich zu keinennahrhafften Eigenschafften. Die Natur bringetdie Pflanze auch an solchen Stellen hervor, daßman stehet, sie seye nicht zur Weide des Vieheserschaffen. Die Würzen seynd ungemeln bitter,und sehr zusammen ziehend. Ein Graf von Ga»raye, der durch seine tt/elraulicam
uns aufmerksamer gemacht, nicht nach dem ge,meinen Schlendrian derer Apothecker aus der Ar
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