Pflanzen < Historie. rz
etlichen, ja vielen zusammen gefetzte Arzneymit-tel, mehr ausrichten, als ganz einzeln oder ein,fache Droguen von einer Würze, Kraut oderi Blüthe, rc. und endlich viertens loben wir denMenschenfreund, der das manus msnum lavecanpreiset, daß eine Hand die andere waschen müs,se, und alle Nationen der Welt als Kinder einesVaters in Auswechslung ihrer besondern Lan,desgaben, sonderlich im Pflanzenreich, in einerangenehmen Kette des Commerclt mit einanderleben sollen, mit Verabscheuung der zu strengenGesetze des Monopolii und Contrebandes.
§. 14.
Es hat also vielmehr das Absehen bey unse-rer anzupreisenden Auswahl der inländischen ve-getabilischen Arzneyen, daß doch wenigstens 1h,rer, auch einzeln genommen, mehrere als der zu,sammen gesetzten verbraucht werde. Dann waskarr sich wohl besser für unsere menschliche Naturschicken, theils wo es nöthig, obfchwebende Krank,heit abzuwenden, theils würklich angesetzte zuheilen, als Arzneyen von einfachen innländischenPflanzen genommen, als die auch eine Gegendund einerley Elemente mit uns gemein haben.Ach daß eine eigene Gelehrtengesellschafft vonAerzten und männiglichen, die hierzu geschicktseyn, aufstehen möchte, die alle Jahr ein schwe,rrs Buch von Krankheitöcuren, welche durch
lauter